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SJGAM M17 Test – Günstiger Retro-Handheld mit Stärken & Schwächen

SJGAM M17 Test – Günstiger Retro-Handheld mit Stärken & Schwächen

Retro-Handhelds erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, und mit dem SJGAM M17 bringt ein eher unbekannter Hersteller eine günstige Alternative auf den Markt. Doch was kann dieser kompakte Handheld wirklich?

Kurzvorstellung des Geräts und des Herstellers

Der SJGAM M17 ist ein tragbarer Retro-Handheld, der für klassische Konsolen-Emulation ausgelegt ist. Er bietet ein 4,3-Zoll-IPS-Display, eine Steuerung mit Dual-Analogsticks sowie ein schlankes, leichtes Gehäuse. Im Inneren arbeitet ein Rockchip RK3126C Quad-Core-Prozessor, unterstützt von 256 MB RAM – genug Leistung für 8- und 16-Bit-Spiele, aber an der Grenze für aufwendigere Emulatoren wie PSP oder N64.

Das Gerät ist darauf ausgelegt, klassische Spiele aus den 80ern, 90ern und frühen 2000ern zu emulieren, darunter Titel von NES, SNES, Game Boy, Sega Genesis und PlayStation 1. Die Software basiert auf einer angepassten Linux-Version, die den Zugriff auf verschiedene Emulatoren ermöglicht.

Obwohl der Hersteller SJGAM nicht so bekannt ist wie Marken wie Anbernic oder Retroid, bietet der M17 eine preisgünstige Option für Retro-Gamer. Aber ist er wirklich eine Empfehlung wert?

Für wen ist dieser Handheld interessant?

Der SJGAM M17 richtet sich vor allem an:

Retro-Gaming-Fans, die alte Konsolenklassiker unterwegs spielen möchten

Einsteiger, die einen günstigen Einstieg in die Welt der Emulations-Handhelds suchen

Gelegenheitszocker, die unkompliziert Klassiker wie Super Mario, Zelda oder Metal Slug genießen möchten

Kinder & Jugendliche, die eine Alternative zu teureren Konsolen wie der Nintendo Switch suchen

💡 Für Hardcore-Retro-Gamer oder alle, die PSP und N64 flüssig spielen möchten, könnte der M17 jedoch zu schwach sein. Hier bieten leistungsstärkere Geräte wie der Anbernic RG35XX Plus oder der Retroid Pocket 2+bessere Alternativen.

Ob der SJGAM M17 trotz seiner Einschränkungen überzeugen kann, erfährst du in diesem Test! 🚀

Design & Verarbeitung – Ein günstiger Handheld mit Stil?

Der SJGAM M17 ist ein kompakter Retro-Handheld, der mit seinem minimalistischen Design und günstigen Preis überzeugt. Doch wie sieht es mit der Verarbeitung, Ergonomie und Displayqualität aus?

Materialien & Verarbeitung – Überraschend solide für den Preis

Für ein Gerät in dieser Preisklasse fühlt sich der SJGAM M17 erstaunlich gut an. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, wirkt aber weder billig noch zu fragil. Die Verarbeitung ist solide bis gut, ohne auffällige Spaltmaße oder scharfe Kanten. Die Buttons und Sticks haben einen angenehmen Widerstand, auch wenn sie sich etwas „klapprig“ anfühlen können.

Für den günstigen Preis ist die Materialqualität absolut akzeptabel, auch wenn der M17 natürlich nicht mit Premium-Handhelds wie dem Retroid Pocket 3+ oder dem Anbernic RG405M mithalten kann.

Ergonomie und Tastenlayout – Klein, aber nicht immer komfortabel

Der SJGAM M17 ist recht kompakt, was für kleinere Hände angenehm sein kann. Wer größere Hände hat, könnte jedoch Schwierigkeiten bekommen, vor allem wenn es um die gleichzeitige Nutzung der Schultertasten und der Face-Buttons (A, B, X, Y) geht.

Ein weiteres Problem ist die Inkonsistenz der Button-Belegung:

• Mal ist A die Bestätigungstaste, mal B

• In manchen Menüs muss Start gedrückt werden

• Das liegt an der jeweils emulierten Konsole

Gerade für Neulinge in der Emulator-Welt kann das zunächst verwirrend sein, vor allem wenn verschiedene Spiele unterschiedliche Steuerungen voraussetzen.

Displayqualität und Größe – In Ordnung, aber nicht ideal

Der SJGAM M17 besitzt ein 4,3-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 480 × 272 Pixeln – exakt die gleiche Auflösung wie die PlayStation Portable (PSP).

Während die Displaygröße für viele Retro-Spiele ausreichend ist, gibt es einige Schwächen:

Game Boy-Spiele werden nicht optimal dargestellt, da das Display in der Höhe zu kurz ist. Spieler müssen das Bild mit dem linken Stick verschieben.

• Die Auflösung ist nicht mehr zeitgemäß – moderne Retro-Handhelds setzen auf 640 × 480 oder höher, um mehr Konsolen nativ anzeigen zu können.

PSP-Spiele laufen ohnehin nicht gut auf dem M17, sodass die Bildschirmauflösung eher für PS1, SNES und GBA ausreicht.

Ein besseres Display hätte dem M17 definitiv gutgetan. Wer jedoch nur ältere 8- und 16-Bit-Konsolen emulieren möchte, wird mit der Bildqualität trotzdem zufrieden sein.

Fazit zu Design & Verarbeitung

Solide Verarbeitung für den Preis

Leicht und kompakt – ideal für unterwegs

IPS-Display mit guten Farben

Tastenlayout etwas unpraktisch bei gleichzeitiger Nutzung der Schultertasten

Inkonsequente Steuerung je nach Emulation

Display-Auflösung könnte höher sein, um mehr Konsolen nativ darzustellen

Wer einen günstigen Einstieg in die Retro-Handheld-Welt sucht und mit den ergonomischen Einschränkungen leben kann, wird mit dem M17 trotzdem Spaß haben. 🎮

Hardware & Leistung – Was steckt im SJGAM M17?

Der SJGAM M17 ist ein preisgünstiger Handheld, der auf Retro-Gaming ausgelegt ist. Doch wie gut schlägt er sich bei der Emulation von Klassikern? Ein Blick auf die Hardware zeigt schnell, dass der M17 eher für ältere Konsolen als für anspruchsvolle 3D-Spiele konzipiert wurde.

Technische Daten im Überblick

🔹 Prozessor: Rockchip RK3126C Quad-Core Cortex-A7

🔹 RAM: 256 MB DDR3

🔹 Display: 4,3 Zoll IPS (480 × 272 Pixel)

🔹 Speicher: microSD-Kartenslot für Spiele & Betriebssystem

🔹 Anschlüsse: USB-C (Laden), 3,5mm Kopfhöreranschluss

🔹 Akku: 1.500 mAh, ca. 2–2,5 Stunden Laufzeit

🔹 Betriebssystem: Angepasstes Linux mit Emulator-Oberfläche

Diese Hardware-Ausstattung reicht für ältere 2D-Konsolen völlig aus, aber bei leistungsstärkeren Konsolen gerät der M17 schnell an seine Grenzen.

Performance bei verschiedenen Emulatoren

Der SJGAM M17 bietet eine solide Emulation für 8- und 16-Bit-Konsolen, hat aber Schwierigkeiten mit anspruchsvolleren 3D-Titeln.

Gut spielbar:

NES, SNES, Game Boy (GB, GBC, GBA)

Sega Mega Drive / Genesis, Master System, Game Gear

PlayStation 1 (PS1) – größtenteils flüssig, aber leichte Ruckler möglich

🚧 Eingeschränkt spielbar:

Nintendo 64 (N64) – starke Ruckler, viele Spiele kaum spielbar

PlayStation Portable (PSP) – funktioniert nur mit Frameskip und in niedriger Auflösung

NeoGeo & Arcade – einige Spiele laufen gut, andere nicht

Kaum spielbar:

Dreamcast, Saturn – keine Chance

PS2, GameCube – unmöglich mit dieser Hardware

Für klassische 2D-Spiele ist der SJGAM M17 eine solide Wahl, aber wer flüssige 3D-Emulation sucht, sollte nach stärkeren Handhelds wie dem Anbernic RG405M oder Retroid Pocket 3+ Ausschau halten.

Fazit zu Hardware & Leistung

Solide für 8- und 16-Bit-Konsolen wie NES, SNES, GBA, Mega Drive

PS1-Spiele größtenteils spielbar, wenn auch mit kleinen Rucklern

Energieeffizient und leise dank einfacher Hardware

PSP und N64 fast unspielbar – zu wenig Leistung

Kein echter Fortschritt gegenüber älteren Handhelds mit ähnlicher Hardware

Kurze Akkulaufzeit (ca. 2–2,5 Stunden)

💡 Der M17 ist ein reiner 2D-Retro-Handheld. Wer PSP, N64 oder Dreamcast flüssig spielen will, braucht eine leistungsfähigere Alternative wie den Retroid Pocket 2+, Anbernic RG405M oder Odin Lite. 🚀

Kompatibilität mit Custom Firmware – Gibt es bessere Alternativen?

Ein großer Vorteil vieler Retro-Handhelds ist die Möglichkeit, Custom Firmware (CFW) zu installieren, um Leistung & Features zu verbessern.

Doch beim SJGAM M17 ist die Situation kompliziert:

Bisher gibt es kaum bekannte Custom Firmware-Projekte für den M17.

Community-Unterstützung ist schwach, da die Hardware nicht weit verbreitet ist.

Keine einfache Möglichkeit, EmuELEC oder ein alternatives OS zu installieren.

 

🔹 Was bedeutet das?

Während Geräte wie der Anbernic RG35XX oder der Miyoo Mini+ eine große Community haben, gibt es beim M17 kaum Optimierungsmöglichkeiten durch alternative Firmware. Das bedeutet, du bist auf das vorinstallierte Systemangewiesen – mit all seinen Schwächen.

Fazit:

Falls du gerne an Custom Firmware tüftelst, ist der M17 keine gute Wahl. Es gibt (noch) keine Community-Alternativen zu der vorinstallierten Software.

Möglichkeit zur Erweiterung – microSD, Updates & mehr

Der SJGAM M17 hat keinen internen Speicher – stattdessen läuft alles über eine microSD-Karte, die als Betriebssystem & Spielespeicher dient.

microSD-Karten bis 128 GB werden problemlos erkannt

Eigene ROMs lassen sich einfach per PC oder Kartenleser hinzufügen

Theoretisch könnte man Firmware-Updates installieren – wenn es sie gäbe.

 

🚧 Aber:

Es gibt aktuell keine offiziellen oder inoffiziellen Software-Updates

Das System ist nicht für größere Modifikationen ausgelegt

Kein Wi-Fi oder Bluetooth – Updates nur manuell per SD-Karte möglich

 

🔹 Erweiterung & Updates – Fazit:

Während das Hinzufügen von Spielen sehr einfach ist, bleibt das System auf dem Stand der Auslieferung. Ohne Custom Firmware oder offizielle Updates gibt es keine Verbesserungen oder neue Features.

Fazit zur Bedienung & Software

Einfaches Menü – auch für Einsteiger verständlich

microSD-Karten einfach erweiterbar & ROMs leicht hinzufügbar

Keine komplizierten Installationen nötig – Gerät ist sofort spielbereit

Inkonsequente Steuerung zwischen den Emulatoren

Keine aktiven Custom Firmware-Projekte für Optimierungen

Keine offiziellen Updates oder Verbesserungen nach dem Kauf

Kurz gesagt: Die Bedienung ist funktional, aber nicht optimal, und es gibt kaum Möglichkeiten zur Verbesserung oder Anpassung. Wer ein offenes System mit einer aktiven Community sucht, sollte eher zum Anbernic RG35XX, Miyoo Mini+ oder Retroid Pocket 2+ greifen. 🚀

Emulation & Gaming-Erlebnis – Welche Spiele laufen gut?

Der SJGAM M17 ist für Retro-Gaming konzipiert, aber die Emulationsleistung variiert stark je nach Konsole. Während ältere 2D-Spiele problemlos laufen, geraten moderne 3D-Titel schnell ins Stocken.

Game Boy, NES, SNES und Mega Drive laufen flüssig und bieten ein authentisches Retro-Gefühl. PlayStation 1 ist grenzwertig – einfache 2D-Spiele funktionieren, aber 3D-Titel ruckeln oder haben Audio-Probleme. PSP ist nahezu unspielbar. Spiele wie Formel 1 laufen so langsam, dass der 3-Sekunden-Timer für die Runde neun Sekunden benötigt.

Die Steuerung ist bei klassischen Spielen präzise, aber bei modernen Konsolen fällt eine deutliche Eingabeverzögerung auf. Besonders PlayStation- und Arcade-Spiele leiden unter hoher Latenz, wodurch schnelle Reaktionszeiten kaum möglich sind.

Auch die Audioqualität enttäuscht. Der Ton klingt dumpf und ist oft asynchron zur Bildausgabe. Gerade bei PS1- und PSP-Emulation gibt es knisternde Störgeräusche oder verzögerte Soundeffekte.

Für klassische 2D-Konsolen liefert der M17 ein solides Erlebnis, aber bei 3D-Spielen und anspruchsvolleren Emulatoren ist die Leistung schlicht zu schwach. Wer flüssige PlayStation- oder PSP-Emulation erwartet, wird enttäuscht.

Akkulaufzeit & Anschlüsse – Wie lange hält der M17 durch?

Der SJGAM M17 ist kompakt und leicht, doch wie schlägt er sich in Sachen Akkulaufzeit und Anschlüsse? Besonders bei mobilen Retro-Handhelds ist eine gute Laufzeit entscheidend, um lange Sessions ohne ständiges Nachladen zu ermöglichen.

Die Akkukapazität von 1.500 mAh ist für ein Gerät dieser Größe eher knapp bemessen. In der Praxis reicht das für ungefähr 2 bis 2,5 Stunden Spielzeit, abhängig davon, welche Konsole emuliert wird. SNES und GBA halten länger durch, während PlayStation- und PSP-Emulation den Akku schneller leeren. Verglichen mit Konkurrenzgeräten wie dem Anbernic RG35XX oder Miyoo Mini+, die oft 4–6 Stunden durchhalten, ist die Laufzeit enttäuschend.

Immerhin lässt sich der Handheld über USB-C aufladen, was für moderne Geräte mittlerweile Standard ist. Fast Charging wird nicht unterstützt, sodass ein vollständiges Aufladen etwa 1,5 bis 2 Stunden dauert. Während des Ladens kann man zwar spielen, doch der Akku erwärmt sich dabei leicht.

Ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss ist vorhanden, allerdings ist die Audioqualität eher schwach. Der Klang wirkt dumpf, und es gibt gelegentlich Störgeräusche. Weitere Anschlüsse gibt es nicht – kein HDMI oder Wi-Fi, was den Funktionsumfang einschränkt.

Insgesamt ist die Akkulaufzeit eher kurz, das Laden per USB-C praktisch, aber die begrenzten Anschlüsse und die schwache Soundqualität hinterlassen gemischte Eindrücke. Wer lange unterwegs spielen will, sollte eine Powerbank bereithalten.

Vergleich mit Alternativen – Wie schlägt sich der M17 gegen die Konkurrenz?

Der SJGAM M17 ist ein günstiger Einstieg in die Welt der Retro-Handhelds, doch es gibt zahlreiche Alternativen. Besonders Geräte von Anbernic, Retroid und Miyoo bieten in ähnlichen Preisklassen oft eine bessere Leistung oder ein ausgereifteres Design.

 

Anbernic RG35XX

Der RG35XX kostet nur minimal mehr, bietet aber ein besseres Display (640 × 480), eine stärkere Community-Unterstützung und eine bessere Akkulaufzeit von ca. 5 Stunden. Die Steuerung ist komfortabler, und dank Custom Firmware lassen sich viele Funktionen verbessern. Der RG35XX ist für PS1, SNES und GBA die bessere Wahl.

 

Retroid Pocket 2+

Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, bekommt mit dem Retroid Pocket 2+ eine deutlich leistungsstärkere Alternative. Dank eines leistungsfähigen Prozessors laufen N64, PSP und sogar einige GameCube-Spiele flüssig. Zudem bietet er Android als Betriebssystem, was den Funktionsumfang erheblich erweitert. Für reine 2D-Emulation ist der M17 ausreichend, aber für 3D-Spiele ist der Retroid Pocket 2+ klar überlegen.

 

Miyoo Mini+

Der Miyoo Mini+ ist preislich ähnlich angesiedelt, hat aber ein hochwertigeres 640 × 480-Display, eine längere Akkulaufzeit (~5–6 Stunden) und eine bessere Ergonomie. Zudem gibt es eine aktive Community mit Custom Firmware. Wer hauptsächlich 2D-Klassiker spielen möchte, ist mit dem Miyoo Mini+ besser beraten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der SJGAM M17 ist zwar günstig, aber nicht unbedingt die beste Wahl für das investierte Geld. Die schwache Hardware, kurze Akkulaufzeit und fehlende Custom Firmware machen ihn weniger empfehlenswert als Konkurrenzprodukte.

💡 Fazit: Wer wirklich nur NES, SNES und GBA spielen will, kann den M17 in Betracht ziehen. Wer eine bessere Performance, längere Akkulaufzeit oder eine größere Community-Unterstützung möchte, sollte lieber zum Anbernic RG35XX oder Miyoo Mini+ greifen.

Lohnt sich der Kauf des SJGAM M17?

Der SJGAM M17 ist ein günstiger Einstieg in die Welt der Retro-Handhelds, der vor allem für klassische 8- und 16-Bit-Spiele geeignet ist. Wer NES, SNES, Game Boy oder Mega Drive spielen möchte, bekommt eine einfach zu bedienende Konsole, die sofort einsatzbereit ist.

Für leistungsintensive 3D-Emulation ist der M17 jedoch nicht zu empfehlen. PS1-Titel laufen nur eingeschränkt, während PSP und N64 nahezu unspielbar sind. Zudem gibt es keine Custom Firmware, eine schwache Akkulaufzeitund eine veraltete Display-Auflösung.

 

Für wen ist das Gerät geeignet?

Einsteiger, die ein günstiges Gerät für klassische 2D-Spiele suchen

Retro-Fans, die NES, SNES, Mega Drive und Game Boy ohne viel Aufwand spielen wollen

Kinder und Gelegenheitsspieler, die keine High-End-Emulation benötigen

Vor- und Nachteile des SJGAM M17

Günstiger Preis für einen sofort spielbaren Retro-Handheld

Gute Emulation für NES, SNES, GBA & Mega Drive

Kompakte Größe & leicht zu transportieren

USB-C-Ladeanschluss und einfacher microSD-Zugriff

Schwache Hardware – PS1 und PSP laufen schlecht

Kurze Akkulaufzeit (2–2,5 Stunden)

Inkonsequente Steuerung und hohe Eingabeverzögerung bei 3D-Spielen

Kein Community-Support oder Custom Firmware für Optimierungen

Veraltete Bildschirmauflösung (480 × 272 statt 640 × 480 oder höher)

Empfehlung oder Alternativen?

Der SJGAM M17 ist nur bedingt empfehlenswert. Er funktioniert gut für einfachere 2D-Spiele, aber für alles darüber hinaus gibt es bessere Alternativen in derselben Preisklasse.

 

💡 Bessere Alternativen:

👉 Miyoo Mini+ – bessere Akkulaufzeit, höherwertiges Display, aktive Community

👉 Anbernic RG35XX – bessere Performance, längere Akkulaufzeit, Custom Firmware verfügbar

👉 Retroid Pocket 2+ – deutlich leistungsfähiger für PSP, N64 und sogar GameCube

 

💬 Fazit: Der M17 ist nur dann eine Überlegung wert, wenn du einfach & günstig NES, SNES und GBA spielen möchtest. Falls du mehr Leistung oder ein besseres Spielerlebnis suchst, gibt es deutlich stärkere Geräte zum ähnlichen Preis.

Published by

Michael

Ich bin Michael Ende, unabhängiger Produkttester und Betreiber von TechTaste.de. Meine Erfahrungen stammen aus echter Praxis – beim Arbeiten, Campen, Schrauben, Reisen und im Alltag. Ich teste Produkte nicht im Labor unter Idealbedingungen, sondern dort, wo sie wirklich funktionieren müssen. Ich bin Mitglied im BDFJ – Bundesverband Digitalpublisher und Journalisten e.V. und verpflichte mich damit zu transparenten, ehrlichen und nachvollziehbaren Teststandards ohne Herstellerbeeinflussung. Die meisten Produkte werden von mir selbst gekauft, nicht gesponsert. Affiliate-Links ändern nichts am Ergebnis – gut bleibt gut, schlecht bleibt schlecht. Mit präzisen Messungen, technischer Expertise und vielen Jahren Handwerkserfahrung entstehen so Testberichte, die echten Mehrwert liefern – nicht Marketing.

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