DRFT: Online Car Racing Game klingt nach genau dem, was sich viele VR-Fans wünschen – ein rasantes Rennspiel, das die Meta Quest 3 zum Driften bringt. Doch im Test zeigt sich schnell: hinter der coolen Fassade steckt ein Spiel, das eher durch sein Abo-Modell und unnötige Hürden auffällt, als durch echten Spielspaß. 🚧
In diesem Testbericht erfährst du, wie gut DRFT wirklich läuft, ob sich das Abo lohnt, und warum es bessere Alternativen im Meta Store und sogar bei Amazon Gaming-Zubehör gibt. Wenn du überlegst, in VR ins Gaspedal zu treten, solltest du vorher diesen Bericht lesen – das spart dir im Zweifel Zeit, Nerven und Geld.
DRFT: Online Car Racing Game stammt vom Entwicklerstudio Sharp Forks und erschien am 20. Juli 2023 exklusiv für die Meta Quest 2 und Quest 3. Das Spiel möchte klassisches Online-Racing mit dem besonderen VR-Feelingverbinden und setzt stark auf Multiplayer-Elemente.
Technische Daten auf einen Blick:
Damit wirkt DRFT auf dem Papier wie ein spannender Einstieg ins Genre der VR-Rennspiele – doch im Praxistest zeigt sich, dass Theorie und Realität nicht immer zusammenpassen.
Das Spiel ist ausschließlich im Meta Quest Store erhältlich. Der Download schlägt mit 1,73 GB Speicherplatz zu Buche – also durchaus kompakt für ein VR-Spiel.
Da DRFT allerdings auf ein Abo-Modell setzt (3,99 € pro Monat), solltest du dir gut überlegen, ob dir der Inhalt diesen Preis wert ist. Ein klassischer Einmalkauf wäre für viele Spieler attraktiver – und würde das Game deutlich fairer wirken lassen.
👉 Tipp:
Wenn du generell auf Rennspiele in VR stehst, könnte für dich auch Racing-Zubehör für die Quest 3 spannend sein. Mit einem Lenkrad + Pedale oder besseren VR-Grips für die Controller wird das Erlebnis deutlich intensiver:
Damit hast du ein Setup, das selbst aus schwächeren Rennspielen wie DRFT noch ein bisschen mehr Spaß herauskitzelt. 🚗💨
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Hinweis: Aktion und Bedingungen werden von Meta festgelegt. Gültigkeit/Region können variieren – siehe Informationen auf der Zielseite.
Der erste Eindruck zählt – und genau hier schwächelt DRFT bereits. Nach dem Start landet man in einem kurzen Tutorial, bei dem man zunächst im Kreis fahren und anschließend wieder zurückkehren soll. Klingt simpel, doch bei mir blieb das Spiel einfach hängen: ich saß im Auto, konnte nichts mehr tun und musste schlicht abwarten, bis es irgendwann weiterging.
So ein holpriger Start ist frustrierend – besonders für Spieler, die neu in VR-Rennspielen sind. Statt eines motivierenden Einstiegs fühlt sich DRFT dadurch eher unfertig und unprofessionell an. Dabei hätte gerade ein flüssiges, gut erklärtes Tutorial die perfekte Chance geboten, Vertrauen aufzubauen und Lust auf die nächsten Rennen zu machen.
Kaum in der Lobby angekommen, trifft man auf die nächste Hürde: ohne Registrierung mit E-Mail und Passwort geht gar nichts. Zwar kann man auch eine Fantasie-Adresse eingeben (die nicht überprüft wird), dennoch wirkt das Ganze wie unnötige Datensammelei.
Doch das eigentliche Problem kommt danach: DRFT ist kein klassisches Kaufspiel, sondern setzt von Anfang an auf ein Abo-Modell für 3,99 € im Monat. Die ersten sieben Tage sind zwar kostenlos – danach verlängert sich das Abo automatisch. Das wirkt wie die typische „vergiss zu kündigen“-Falle, die viele Spieler zurecht skeptisch macht.
Gerade bei einem Spiel, das inhaltlich (noch) recht dünn ist, wirkt dieses Modell fehl am Platz. Für einen einmaligen Kaufpreis von 3,99 € oder maximal 9,99 € wäre DRFT ein fairer Deal gewesen. Doch ein Abo für ein VR-Rennspiel, das kaum Inhalte bietet? Das sorgt eher für Frust als für Begeisterung.
👉 Wer keine Lust auf Abo-Zwang hat, findet im Meta Store oder bei Amazon zahlreiche Rennspiele ohne laufende Kosten, die deutlich mehr Spielspaß bieten – etwa Klassiker wie GRID Legends VR.
DRFT kostet im Abo 3,99 € pro Monat. Klingt auf den ersten Blick nicht viel – summiert sich aber schnell. Auf ein Jahr gerechnet sind das fast 48 €, und dafür bekommt man aktuell ein Spiel mit nur wenigen Strecken, einer Handvoll Autos und sehr eingeschränktem Gameplay.
Die Inhalte wirken einfach nicht umfangreich genug, um ein wiederkehrendes Abo zu rechtfertigen. Gerade im Vergleich zu anderen VR-Games, die zum einmaligen Kauf angeboten werden, wirkt DRFT hier wie ein schlechtes Geschäft.
Viele Spieler wären vermutlich bereit, für DRFT einen einmaligen Kaufpreis zu zahlen – etwa im Bereich von 3,99 € bis maximal 9,99 €. Das wäre ein fairer Deal für ein kleines, aber solides VR-Rennspiel.
Ein Abo-Modell dagegen weckt sofort Erwartungen: regelmäßige Updates, neue Strecken, frische Features. All das liefert DRFT bisher nicht. Stattdessen fühlt es sich an, als würde man Monat für Monat für den gleichen geringen Content zahlen.
So hinterlässt das Spiel von Anfang an einen faden Beigeschmack – und genau das schreckt viele VR-Fans ab.
Zum Vergleich: Andere VR-Rennspiele wie GRID Legends VR oder Dash Dash World setzen auf klassische Kaufmodelle – einmal zahlen, unbegrenzt spielen. Selbst kleinere Arcade-Games im Meta Store bieten meist mehr Abwechslung ohne zusätzliche Gebühren.
Ein Abo lohnt sich nur dann, wenn der Inhalt regelmäßig erweitert wird oder wenn ein Spiel einen echten Multiplayer-Dauerbrenner wie „World of Warcraft“ darstellt. DRFT ist beides nicht.
👉 Falls du nach einer besseren Alternative ohne Abo suchst, lohnt sich ein Blick auf Titel wie:
Damit bekommst du mehr Spielspaß – ganz ohne das Gefühl, in eine Abo-Falle gelockt zu werden. 🚀
Der Titel „DRFT“ weckt hohe Erwartungen: spektakuläre Drifts, quietschende Reifen, Adrenalin pur. Die Realität sieht leider anders aus. Selbst wenn man mit Vollgas in die Kurve geht und beherzt die Handbremse zieht, passiert… nichts. Statt eines kontrollierten Slides steht das Auto einfach abrupt – inklusive kreischender Reifen.(Auch auf der Eis-Strecke)
Für ein Spiel, das „Drift“ im Namen trägt, ist das enttäuschend. Driften fühlt sich hier nicht wie eine Kunst an, sondern eher wie ein kaputtes Feature. Wer auf authentisches Drifting hofft, wird schnell ernüchtert.
Bei Kollisionen – sei es mit anderen Autos, Bäumen oder sogar Parkbänken – erinnert die Fahrphysik eher an Grand Theft Auto 5: spektakulär realistisch ist das nicht, eher arcadig und ungenau. Autos prallen teils seltsam ab, Hindernisse haben kaum Gewicht, und ein wirklich dynamisches Schadensmodell fehlt komplett.
Für einen Fun-Racer wäre das vielleicht okay. Doch wenn ein Spiel versucht, mit „Realismus“ und „Drift-Mechanik“ zu werben, wirkt diese Umsetzung schlicht halbherzig.
Ein weiterer Kritikpunkt: Wer sitzt da eigentlich am Steuer der Gegner? In meinen ersten Rennen habe ich mühelos gewonnen – so mühelos, dass ich mir nicht sicher war, ob das echte Spieler oder nur einfache KI-Bots waren.
Für ein „Online Car Racing Game“ ist das ein Problem. Multiplayer lebt von echten Gegnern, spannenden Duellen und dem Gefühl, sich gegen Menschen durchzusetzen. Wenn aber unklar bleibt, ob man wirklich online gegen andere fährt, leidet das Vertrauen in den Titel erheblich.
In DRFT startet man mit wenigen Strecken, weitere werden nach und nach mit Coins freigeschaltet. Klingt zunächst motivierend, doch schon nach kurzer Zeit zeigt sich: Die Abwechslung ist minimal.
Selbst die sogenannte „Eisstrecke“, die nach 500 Coins verfügbar ist, fühlt sich kaum anders an. Das Fahrgefühl bleibt gleich, und wirklich neue Gameplay-Elemente bringt sie nicht.
Ein Fortschrittssystem, das kaum belohnt und keine echten Überraschungen bietet, wirkt schnell ermüdend – und das ist gerade bei einem Rennspiel tödlich für die Langzeitmotivation.
Strecken mit vielen Kurven könnten eigentlich spannend sein – wären da nicht die Probleme mit VR-Übelkeit. Gerade VR-Neulinge müssen sich erst an die schnelle Kameraführung gewöhnen. Ohne komfortable Einstellungen wie Tunneling-Effekte oder einstellbare Komfort-Modi kann es für empfindliche Spieler schnell anstrengend werden.
Erfahrene VR-Gamer kommen damit besser klar, doch auch sie merken: Die Strecken sind optisch und spielerisch zu ähnlich, um dauerhaft zu fesseln.
Das größte Problem bleibt: zu wenig Inhalt für ein Abo. Für 3,99 € pro Monat erwartet man entweder eine stetige Erweiterung (z. B. neue Fahrzeuge, Modi, Strecken) oder eine große Basis an Content. DRFT liefert beides nicht.
Nach wenigen Rennen hat man das Gefühl, bereits alles gesehen zu haben. Und genau hier zeigt sich, warum das Abo-Modell nicht aufgeht: Wer Monat für Monat zahlt, will auch Monat für Monat Neues erleben – nicht die gleiche Handvoll Strecken im Kreis fahren.
👉 Mein Tipp:
Wenn du ein Rennspiel suchst, das wirklich Content und Abwechslung bietet, schau dir lieber Alternativen an. GRID Legends oder auch Fun-Racer wie Dash Dash World bieten für einen fairen Kaufpreis deutlich mehr Spieltiefe – und sparen dir die Abo-Falle.
Optisch wirkt DRFT auf der Meta Quest 3 ordentlich, aber ohne echte Highlights. Die Autos sind schlicht modelliert, die Strecken wirken generisch und Details wie Licht- oder Partikeleffekte sind eher spärlich. Für ein VR-Rennspiel reicht das zwar aus, doch im direkten Vergleich mit anderen Quest-Spielen fehlt der „Wow“-Effekt.
Auch der Sound ist zweckmäßig: Motorengeräusche klingen alle ähnlich, Umgebungsgeräusche sind kaum vorhanden, und die Musik sorgt eher für ein Arcade-Feeling als für echtes Rennfieber. Wer auf packenden Motorsound à la „Need for Speed“ hofft, wird hier enttäuscht. Die Musik ist aber gut:)
Die Steuerung erfolgt klassisch über die Quest-Controller. Gas, Bremse und Handbremse lassen sich intuitiv bedienen, doch das Fahrgefühl bleibt sehr arcadig. Präzise Eingaben – gerade bei Drifts – kommen kaum rüber.
Für ein bisschen Fun-Racing ist das in Ordnung, aber wer sich echtes Racing-Feeling in VR wünscht, wird schnell merken: Ohne externes Zubehör fehlt die Immersion. Mit einem simplen Lenkrad + Pedal-Set wie dem Logitech G29 oder wenigstens stabilen KIWI Controller-Grips steigert sich der Spaß deutlich.
Mit 1,73 GB Speicherplatz ist DRFT angenehm kompakt – es passt also auch auf volle Headsets. Die Ladezeiten sind ebenfalls okay: kurze Pausen beim Start, ansonsten geht es relativ flott in die Rennen.
Das Problem: Die kurzen Ladezeiten machen das Spiel nicht automatisch spannender. Wer nach wenigen Stunden schon alles gesehen hat, wird sich kaum über Performance freuen, wenn der Content fehlt.
Nach meinem Test vergebe ich 2 von 6 Sternen.
❌ Holpriges Tutorial & unausgereifter Einstieg
❌ Registrierungspflicht ohne Mehrwert
❌ Abo-Modell (3,99 €/Monat) mit zu wenig Content
❌ Kaum Abwechslung bei Strecken & Fahrzeugen
❌ Drift-Mechanik enttäuscht – eher Handbremse als Racing-Skill
❌ Gegner wirken wie Bots, Online-Feeling fehlt
✅ Kurze Ladezeiten, geringe Dateigröße (1,73 GB)
✅ Solide Controller-Steuerung für Arcade-Fans
✅ Für absolute VR-Neulinge ein schneller Einstieg möglich
Statt Geld für ein Abo in DRFT auszugeben, empfehle ich dir, lieber in einmalige Käufe mit echtem Content zu investieren. Hier meine Favoriten:
👉 Damit bekommst du für dein Geld mehr Inhalte, mehr Spielspaß und keine Abo-Falle.
DRFT: Online Car Racing Game versucht, ein spannendes VR-Rennspiel für die Meta Quest 3 zu sein – doch im Test zeigt sich schnell:
Statt spektakulärer Drifts und viel Content gibt es ein Abo-Modell für 3,99 € pro Monat, holprige Tutorials und zu wenig Abwechslung.
Für Arcade-Fans kurzzeitig nett, für Rennspiel-Enthusiasten aber klar zu wenig.
Driften funktioniert kaum, die Physik wirkt unausgereift und die Strecken sind schnell ausgelutscht.
Einmal-Kauf wäre fair – im Abo ist es den Preis nicht wert.
Nein. Nach den 7 kostenlosen Testtagen ist ein Abo für 3,99 € pro Monat Pflicht, um weiterspielen zu können. Ohne laufendes Abo bleibt der Zugriff blockiert.
Ja, bedingt. Das Fahrgefühl ist sehr arcadig, sodass Einsteiger schnell zurechtkommen. Allerdings wirken die Strecken eintönig und bieten wenig langfristige Motivation.
Ja. Spiele wie Dash Dash World oder PC-VR-Titel wie GRID Legends sind einmalig zu kaufen und bieten deutlich mehr Abwechslung ohne laufende Kosten.
Direkt anschließen funktioniert nicht, da die Quest 3 keine native Unterstützung für Lenkräder bietet. Stattdessen läuft die Verbindung über einen Windows-PC:
Schritte zum Einrichten:
1️⃣ Lenkrad anschließen: Verbinde das Logitech G29/G920 per USB mit deinem PC und befestige es stabil.
2️⃣ Software installieren: Lade die Logitech G HUB-Software herunter und halte deine Treiber aktuell.
3️⃣ Meta Quest Link einrichten: Starte die Meta Quest App und verbinde dein Headset per USB-C (Meta Quest Link) oder kabellos (Air Link).
4️⃣ VR-Rennspiel starten: Wähle ein PC-VR-Spiel, das Lenkräder unterstützt.
5️⃣ Spielen: Dein Lenkrad wird nun vom PC erkannt, während du die VR-Ansicht mit der Quest 3 erlebst.
Ich bin Michael Ende, unabhängiger Produkttester und Betreiber von TechTaste.de. Meine Erfahrungen stammen aus echter Praxis – beim Arbeiten, Campen, Schrauben, Reisen und im Alltag. Ich teste Produkte nicht im Labor unter Idealbedingungen, sondern dort, wo sie wirklich funktionieren müssen. Ich bin Mitglied im BDFJ – Bundesverband Digitalpublisher und Journalisten e.V. und verpflichte mich damit zu transparenten, ehrlichen und nachvollziehbaren Teststandards ohne Herstellerbeeinflussung. Die meisten Produkte werden von mir selbst gekauft, nicht gesponsert. Affiliate-Links ändern nichts am Ergebnis – gut bleibt gut, schlecht bleibt schlecht. Mit präzisen Messungen, technischer Expertise und vielen Jahren Handwerkserfahrung entstehen so Testberichte, die echten Mehrwert liefern – nicht Marketing. View all posts by Michael

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