Die Anker SOLIX C300 DC (Amazon-Link) soll die Lücke zwischen einer großen USB-Powerbank und einer klassischen Powerstation schließen. In meinem 35-tägigen Praxistest musste sie deshalb nicht dekorativ im Campingprospekt stehen, sondern eine Kompressorkühlbox im Firmenwagen versorgen, Geräte laden und die Fahrzeugbatterie entlasten.
Dabei zeigte sich schnell: Die C300 DC ist kompakt, leistungsfähig und für bestimmte Einsatzbereiche ausgesprochen sinnvoll. Sie ist aber keine universelle Powerstation – und das Kürzel „DC“ sollte man vor dem Kauf keinesfalls überlesen.
Fehlende-Daten-Checkliste: Ein vollständiger Test mit zwei gleichzeitig verwendeten 140-Watt-Netzteilen, Solarpanel und separat erhältlichem Kfz-Ladekabel steht noch aus. Die reale Kapazitätsmessung über USB-C wurde dokumentiert, allerdings nicht zusätzlich über den 12-Volt-Ausgang wiederholt. Das von mir verwendete USB-Messgerät ist auf den Bildern erkennbar, die genaue Modellbezeichnung ist jedoch nicht abschließend dokumentiert.
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Mein ursprünglicher Kaufgrund war weder ein Festival noch ein Stromausfall. Ich brauchte eine zuverlässige Stromversorgung für meinen Arbeitsalltag. Im Firmenwagen läuft regelmäßig eine Alpicool C9PT Kompressorkühlbox, (Amazon-Link) (unser Test) damit Getränke und Lebensmittel auch an längeren Arbeitstagen kühl bleiben.
Die Kühlbox direkt über die Starterbatterie des Autos laufen zu lassen, ist zwar technisch möglich, auf Dauer aber keine besonders elegante Lösung. Selbst ein moderater Verbrauch wird problematisch, wenn das Fahrzeug mehrere Stunden beim Kunden steht und der Motor nicht läuft. Eine ältere Autobatterie wird durch regelmäßige Teilentladung nicht besser – und niemand möchte nach der Fensterreinigung beim Kunden noch ungeplant einen zweiten Auftrag als Pannenhelfer für das eigene Auto übernehmen.
Genau hier soll die Anker SOLIX C300 DC einspringen. Sie übernimmt die Versorgung der Kühlbox während der Standzeiten, kann parallel Smartphones, Tablets oder andere USB-Geräte laden und wird anschließend zu Hause oder unterwegs wieder aufgeladen. Für meinen Einsatzzweck brauche ich keine 230-Volt-Steckdose. Entscheidend waren der 12-Volt-Ausgang, die hohe USB-C-Ladeleistung und genügend Kapazität für mindestens einen langen Arbeitstag.
Mein Testzeitraum betrug 35 Tage. In dieser Zeit war die Powerstation überwiegend im Firmenwagen im Einsatz. Das ist relevant, weil dort deutlich anspruchsvollere Bedingungen herrschen als auf einem Schreibtisch: hohe Temperaturen, Erschütterungen, häufiges Ein- und Ausladen sowie wechselnde Lasten durch den Kompressor der Kühlbox.
Anker selbst positioniert die C300 DC als kompakte Powerstation mit 288 Wh, 300 Watt Gesamtleistung, zwei bidirektionalen 140-Watt-USB-C-Anschlüssen und einem Solareingang bis 100 Watt. Die DC-Version besitzt im Gegensatz zur normalen SOLIX C300 keine 230-Volt-Ausgänge.
Meine Ausgangsfrage für diesen Anker SOLIX C300 DC Test war daher nicht: „Wie viele Geräte kann ich für ein hübsches Produktfoto anschließen?“ Sie lautete wesentlich bodenständiger: Hält die Powerstation meine Kühlbox im heißen Fahrzeug zuverlässig am Laufen, ohne dass ich mir Gedanken um die Starterbatterie machen muss?
Zum Testzeitpunkt kostete die Anker SOLIX C300 DC bei Amazon 169,99 Euro. Im Anker-Onlineshop wurde sie mit 189,99 Euro angeboten. Preise für Powerstations ändern sich allerdings regelmäßig durch Rabattaktionen, Coupons und saisonale Angebote. Gerade rund um Prime Day, Black Friday und Camping-Saison kann sich ein erneuter Preisvergleich lohnen.
Powerstations lassen sich auf zwei Arten testen. Man kann die technischen Daten abschreiben, fünf Smartphones anschließen und anschließend feststellen, dass alle geladen werden. Oder man setzt das Gerät dort ein, wo man es tatsächlich benötigt. Ich habe mich für Variante zwei entschieden.
Die Anker SOLIX C300 DC wurde über 35 Tage im Arbeits- und Fahrzeugalltag genutzt. Hauptverbraucher war eine Alpicool C9PT mit neun Litern Volumen. Die Kühlbox hängt am 12-Volt-Ausgang der Powerstation und läuft temperaturabhängig. Ihr Kompressor zieht also nicht dauerhaft dieselbe Leistung, sondern schaltet sich je nach Innen- und Umgebungstemperatur ein und aus.
Das Fahrzeug kann sich bei Sonneneinstrahlung stark aufheizen. Bei längerem Parken sind Innenraumtemperaturen von etwa 40 bis 50 Grad realistisch. Dadurch muss die Kühlbox deutlich häufiger arbeiten als in einem klimatisierten Zimmer. Die von mir ermittelten Laufzeiten sind deshalb keine theoretischen Laborwerte unter optimalen Bedingungen, sondern stammen aus einem eher anspruchsvollen Einsatz.
Neben dem Kühlbox-Test habe ich die USB-C-Ladeleistung mit einem zwischengeschalteten USB-Messgerät geprüft. Auf den Bildern sind unter anderem Werte von ungefähr 19,69 Volt, 1,94 Ampere und rund 38,3 Watt erkennbar. Eine weitere Messung zeigt kumuliert etwa 296,6 Wh beziehungsweise ungefähr 15.063 mAh bei der gemessenen USB-C-Spannungsebene. Solche mAh-Werte lassen sich allerdings nicht direkt mit den beworbenen 90.000 mAh vergleichen, weil Anker die Kapazität auf Basis der internen Zellspannung angibt. Für eine aussagekräftige Bewertung ist die Energiemenge in Wattstunden wesentlich hilfreicher.
Die gemessenen rund 296,6 Wh lagen leicht oberhalb der nominellen Akkukapazität von 288 Wh. Dabei muss berücksichtigt werden, dass ein USB-Messgerät an dieser Stelle die zugeführte Energie beim Laden erfasst. Ladeverluste im Netzteil, in der Elektronik und im Akku sind darin enthalten. Der Wert bedeutet daher nicht, dass der Akku tatsächlich mehr als 288 Wh nutzbare Energie bereitstellt. Er zeigt vielmehr, dass die Größenordnung der Herstellerangabe plausibel ist.
Beim Laden über ein einzelnes Anker-140-Watt-Netzteil zeigte dessen Display kurzzeitig ungefähr 134 Watt Eingangsleistung. Damit kommt die reale Leistung recht nah an die beworbenen 140 Watt heran. Ein Test mit zwei 140-Watt-Netzteilen wurde bewusst nicht durchgeführt. Die maximale Eingangsleistung wäre interessant, ist für meinen Einsatz aber nicht notwendig. Zudem wollte ich den Akku nicht regelmäßig mit maximaler Leistung laden, wenn die Powerstation ohnehin über Nacht beziehungsweise im Fahrzeug nachgeladen werden kann.
Die Temperaturen wurden über das Display, die Anker-App und die Anzeige des Messgeräts beobachtet. Auffällige Erwärmung trat weder beim Laden mit mittlerer Leistung noch bei der Versorgung der Kühlbox auf. Das Gehäuse blieb im normalen Einsatz unkritisch. Auch störende Lüftergeräusche konnte ich bislang nicht feststellen.
Für die Reproduzierbarkeit sollte man die Grenzen dieses Tests kennen: Die Umgebungstemperatur wechselte, die Kühlbox wurde geöffnet und nicht jeder Arbeitsalltag verlief identisch. Genau so wird das Gerät allerdings später auch eingesetzt. Die Ergebnisse bilden daher einen realistischen Nutzungskorridor ab und keine künstlich präzise Laborzahl.
Die bisherigen Notizen dokumentieren einen Kühlboxbetrieb von ungefähr 27 Stunden unter realen Bedingungen. Bei einer täglichen Nutzung von etwa acht bis neun Stunden lade ich die C300 DC nach zwei bis drei Arbeitstagen wieder auf. Unterhalb von rund 25 Prozent Restkapazität wird die Reserve für einen weiteren vollständigen Tag knapp.
Die Anker SOLIX C300 DC wirkt beim Auspacken deutlich solider, als es die Bezeichnung „Powerbank“ vermuten lässt. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, fühlt sich aber stabil an. Übergänge, Tasten und Anschlussfelder sind sauber verarbeitet. Nichts klappert, und die Bedienelemente besitzen einen klaren Druckpunkt.
Mit einem Gewicht von rund 2,8 Kilogramm ist sie tragbar, aber nicht leicht genug, um sie beiläufig als normale Powerbank in einen Rucksack zu werfen. Für Auto, Lkw, Transporter, Werkstatt, Campingplatz oder einen festen Fotostandort ist das Gewicht gut vertretbar. Bei einer längeren Wanderung würde ich mir allerdings gut überlegen, ob ich fast drei zusätzliche Kilogramm Strom mitnehmen möchte.
Die Bauform ist ungewöhnlich hoch und schmal. Dadurch benötigt die Powerstation auf dem Boden oder im Fahrzeug vergleichsweise wenig Stellfläche. Gleichzeitig sollte sie so platziert werden, dass sie bei einer stärkeren Bremsung nicht umfallen oder durch den Laderaum fliegen kann. Der seitliche Tragegurt erleichtert den Transport, wirkt aber weniger komfortabel als ein fester, breiter Handgriff größerer Powerstations.
Oben sitzt eine ausziehbare LED-Leuchte. Sie lässt sich in mehreren Helligkeitsstufen betreiben und über die App steuern. Beim Camping oder bei einem Stromausfall ist das praktisch. Für professionelle Arbeiten reicht die Lichtverteilung aus meiner Sicht nur als Orientierung oder Notbeleuchtung. Eine richtige Arbeitsleuchte ersetzt sie nicht – aber das wäre von dem kleinen Lichtaufsatz auch etwas viel verlangt.
Beim Lieferumfang zeigt sich die erste echte Schwäche. Im Karton befinden sich die Powerstation, Sicherheitsunterlagen und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel. Das mitgelieferte Kabel ist hochwertig und für hohe Ladeleistungen geeignet, mit ungefähr 63 Zentimetern aber recht kurz. Ein Netzteil liegt nicht bei. Wer noch kein leistungsfähiges USB-C-Ladegerät besitzt, muss zusätzliche Kosten einplanen.
Auch das Anker SOLIX Auto-Ladekabel gehört nicht zum Lieferumfang. Es kostete zum Zeitpunkt meiner Recherche ungefähr 23,95 Euro. Für Fahrer, die die Powerstation regelmäßig während der Fahrt über das Bordnetz nachladen wollen, ist dieses Kabel nahezu Pflichtzubehör. Dass es separat verkauft wird, sollte deshalb bereits vor dem Kauf berücksichtigt werden.
Anker nennt eine dreijährige Garantie und bis zu 3.000 Ladezyklen für den LiFePO4-Akku. Außerdem bewirbt der Hersteller eine intelligente Temperaturregelung und eine stoßfeste Konstruktion. Einen Sturztest habe ich aus naheliegenden Gründen nicht durchgeführt. Das Gerät macht einen robusten Eindruck – mutwillig vom Arbeitstisch werfen muss man es trotzdem nicht.
Die C300 DC wird häufig als Powerstation bezeichnet, technisch liegt sie aber zwischen einer sehr großen Powerbank und einer kompakten DC-Powerstation. Der wichtigste Unterschied zu klassischen Modellen ist der fehlende Wechselrichter. Es gibt keine Schuko-Steckdose und somit keinen direkten 230-Volt-Ausgang.
Das spart Gewicht, Platz und Umwandlungsverluste. Für USB-Geräte und 12-Volt-Verbraucher ist dieses Konzept sinnvoll. Wer dagegen eine Kaffeemaschine, einen Wasserkocher, ein Ladegerät mit Schukostecker oder kabelgebundenes Elektrowerkzeug betreiben möchte, braucht ein anderes Modell.
| Merkmal | Herstellerangabe / Testergebnis |
|---|---|
| Produkt | Anker SOLIX C300 DC Portable Power Station |
| Modellnummer | A1726 |
| Akkukapazität | 288 Wh beziehungsweise 90.000 mAh laut Hersteller |
| Akkutechnik | LiFePO4 / LFP |
| Lebensdauer | Bis zu 3.000 Ladezyklen laut Hersteller |
| Gesamtleistung | Maximal 300 W |
| 230-Volt-Ausgang | Nein |
| Anschlüsse insgesamt | 7 |
| USB-C 1 | Ausgang bis 100 W |
| USB-C 2 | Ein- und Ausgang bis 140 W |
| USB-C 3 | Ein- und Ausgang bis 140 W |
| USB-C 4 | Ausgang bis 15 W |
| USB-A | 2 Anschlüsse mit jeweils bis zu 12 W |
| 12-Volt-Ausgang | 12 V / 10 A, maximal 120 W |
| Solar-Eingang | 11–28 V, maximal 8,2 A und 100 W |
| Maximale USB-C-Ladeleistung | Bis zu 280 W über zwei 140-Watt-Eingänge |
| Herstellerangabe Ladezeit | Bis 80 Prozent in etwa 60 Minuten mit Dual-USB-C |
| Eigene gemessene Eingangsleistung | Bis ungefähr 134 W mit einem 140-Watt-Netzteil |
| Maße | Etwa 12,4 × 12,0 × 20,0 cm |
| Gewicht | Etwa 2,8 kg |
| Display | Akkustand, Restzeit, Eingangs- und Ausgangsleistung |
| App | Anker-App über Bluetooth und WLAN |
| Beleuchtung | Ausziehbare LED-Leuchte mit mehreren Stufen |
| IP-Schutzklasse | Keine belastbare IP-Zertifizierung dokumentiert |
| Garantie | 3 Jahre laut Hersteller |
Die Kombination aus vier USB-C-Anschlüssen, zwei USB-A-Ports und einem 12-Volt-Kfz-Ausgang deckt meinen Alltag problemlos ab. Tatsächlich nutze ich meistens nur den 12-Volt-Ausgang für die Kühlbox und einen USB-C-Port zum Laden. Einer der beiden USB-A-Anschlüsse hätte mir persönlich gereicht, dafür hätte ich noch einen leistungsfähigen USB-C-Port genommen. Das ist allerdings Geschmackssache und hängt stark vom vorhandenen Gerätepark ab.
Für die maximale Leistung der 140-Watt-Ports werden geeignete USB-C-Kabel mit 5 Ampere und passender Power-Delivery-Unterstützung benötigt. Billige oder ältere Kabel können die Ladeleistung begrenzen, obwohl Netzteil und Powerstation theoretisch mehr schaffen.
Die eigentliche Inbetriebnahme ist unkompliziert. Nach dem Auspacken kann die C300 DC direkt über einen der beiden bidirektionalen USB-C-Ports geladen werden. Dabei sollte man auf die Beschriftung achten: Nicht jeder USB-C-Anschluss dient gleichzeitig als Eingang.
Die zentrale Taste schaltet das Gerät ein und wechselt durch die Displayinformationen. Der Bildschirm ist klar, kontrastreich und auch im Fahrzeug gut lesbar. Er zeigt den Akkustand in Prozent, die aktuelle Eingangs- beziehungsweise Ausgangsleistung und eine berechnete Restlaufzeit oder verbleibende Ladezeit.
Diese Restzeit passt sich an die aktuelle Last an. Bei einer Kompressorkühlbox kann sie deshalb springen, sobald der Kompressor startet oder stoppt. Das ist kein Fehler, sondern eine Folge der wechselnden Leistungsaufnahme. Eine Anzeige von beispielsweise 20 Stunden darf daher nicht als sekundengenaue Garantie verstanden werden.
Die Verbindung mit der Anker-App erfolgt zunächst über Bluetooth. Anschließend lässt sich die Powerstation zusätzlich mit einem WLAN verbinden. Das ist praktisch, wenn man den Zustand aus größerer Entfernung prüfen möchte, solange Gerät und Smartphone Internetzugang besitzen.
Die App zeigt den Akkustand, die Akkutemperatur, den gesamten Input, den Gesamtoutput und den Status der einzelnen Anschlüsse. In meinem Screenshot waren beispielsweise 36 Watt Eingang über USB-C2 und 24 Watt Ausgang über USB-C3 zu sehen. Damit lässt sich nachvollziehen, welche Energie gerade hinein- und herausfließt.
Zusätzlich bietet die App verschiedene Einstellungen. Dazu gehören das Geräte-Timeout, die Bildschirmhelligkeit, das Bildschirm-Timeout, das Licht-Timeout und ein Ausgangsport-Speicherschalter. Letzterer merkt sich den Zustand der Ausgänge nach einem Neustart. Für eine dauerhaft angeschlossene Kühlbox ist das interessant, weil man nicht jedes Mal sämtliche Ausgänge erneut aktivieren möchte.
Für den 12-Volt-Ausgang existiert ein Energiesparmodus. Hier sollte man bei Kompressorkühlboxen genau prüfen, wie sich die Einstellung verhält. Manche Kühlboxen ziehen im Bereitschaftszustand nur sehr wenig Leistung. Erkennt die Powerstation diese geringe Last fälschlicherweise als ungenutzten Ausgang, könnte sie abschalten. In meinem bisherigen Betrieb funktionierte die Versorgung zuverlässig.
Firmware-Updates werden ebenfalls über die App angeboten. Zum Zeitpunkt der Screenshots lief die Firmwareversion v0.1.3.7. Ob diese Version aktuell ist, hängt vom Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels ab und sollte vor dem Livegang noch einmal geprüft werden.
Braucht man die App unbedingt? Nein. Die wichtigsten Informationen stehen direkt auf dem Display, und die grundlegende Bedienung funktioniert ohne Smartphone. Die App ist eher eine komfortable Ergänzung. Sie hilft beim Kontrollieren der einzelnen Ports und beim Anpassen der Timeouts, verwandelt die Powerstation aber nicht plötzlich in ein smartes Energiemanagementsystem für ein ganzes Haus.
Vor dem Kauf erwartete ich vor allem Zuverlässigkeit. Die Powerstation sollte nicht möglichst viele spektakuläre Funktionen besitzen, sondern meine Kühlbox betreiben, bei Bedarf Geräte laden und anschließend ohne Umstände wieder einsatzbereit sein.
Diese Aufgabe erfüllt sie bisher überzeugend. Die Anschlüsse funktionieren zuverlässig, das Display ist verständlich, und die Powerstation blieb im normalen Betrieb unauffällig. Genau das ist bei einem Arbeitsgerät ein Kompliment. Ein Gerät, über das man während des Einsatzes ständig nachdenken muss, macht seinen Job meistens nicht besonders gut.
Positiv überrascht hat mich die Kombination aus kompakter Stellfläche und hoher verfügbarer Leistung. 288 Wh sind genug, um eine kleine Kompressorkühlbox über einen langen Arbeitstag hinaus zu versorgen. Gleichzeitig passt die C300 DC problemlos in den Firmenwagen, ohne den halben Laderaum für sich zu beanspruchen.
Auch die USB-C-Ladeleistung überzeugt. Mit gemessenen rund 134 Watt an einem einzelnen 140-Watt-Netzteil liegt sie nah an der theoretischen Angabe. Dadurch lässt sich der Akku deutlich schneller laden als bei vielen großen Powerbanks, die nur 45 oder 65 Watt Eingang akzeptieren.
Die ausziehbare Lampe ist nett, für mich aber kein Kaufargument. Beim Camping kann sie als Tisch- oder Orientierungslicht nützlich sein. Im Arbeitsalltag greife ich lieber zu einer richtigen Arbeitsleuchte, die sich gezielter ausrichten lässt.
Kritischer sehe ich den fehlenden Schutz der Anschlüsse. Nur die 12-Volt-Buchse besitzt eine Abdeckung. USB-A, USB-C und der Solareingang liegen offen. Im sauberen Firmenwagen ist das bisher kein Problem. Beim Zelten, Angeln, am Strand oder auf staubigen Baustellen würde ich die Powerstation aber nicht ungeschützt abstellen.
Eine dokumentierte IP-Schutzklasse konnte ich nicht finden. Regen, Spritzwasser, Sand und feiner Baustellenstaub sollten deshalb vermieden werden. Das robuste Gehäuse vermittelt zwar Vertrauen, macht die Elektronik aber nicht automatisch wasserdicht.
Ebenfalls wichtig: Die C300 DC darf nicht mit der normalen Anker SOLIX C300 verwechselt werden. Wer eine 230-Volt-Steckdose erwartet, wird nach dem Auspacken ziemlich sparsam schauen. Die DC-Version versorgt nur USB- und 12-Volt-Geräte. Genau dadurch ist sie kompakter und effizienter, aber eben auch deutlich eingeschränkter.
Nach 35 Tagen passt die Einordnung „XXL-Powerbank mit 12-Volt-Ausgang“ daher besser als „vollwertige Powerstation“. Für meinen Einsatzzweck ist das kein Nachteil, sondern der Grund, weshalb ich dieses Modell gewählt habe. Wer bereits vor dem Kauf weiß, welche Geräte betrieben werden sollen, bekommt eine sehr durchdachte mobile Stromversorgung. Wer einfach „irgendetwas mit Steckdose für alle Fälle“ sucht, sollte zur normalen C300 oder zu einer größeren Alternative greifen.
Für den späteren WordPress-Artikel eignen sich vier Bilder besonders gut. Sie zeigen nicht nur das Produkt, sondern belegen Lieferzustand, Bedienung und eigene Messungen.
Die nackten Herstellerdaten klingen zunächst ordentlich: 288 Wh Kapazität, maximal 300 Watt Gesamtleistung, zwei bidirektionale USB-C-Anschlüsse mit jeweils bis zu 140 Watt und ein 12-Volt-Ausgang mit maximal 120 Watt. Entscheidend ist aber nicht, was auf dem Karton steht, sondern ob die Anker SOLIX C300 DC im Test zuverlässig das erledigt, wofür sie gekauft wurde.
Bei mir war das vor allem der Betrieb einer kleinen Kompressorkühlbox im Firmenwagen. Dazu kamen verschiedene USB-C-Geräte und die Kontrolle der Ladeleistung mit einem zwischengeschalteten Messgerät. Die Powerstation wurde dabei nicht unter klinisch sauberen Laborbedingungen getestet. Sie stand im Fahrzeug, wurde transportiert und musste auch mit hohen Innenraumtemperaturen klarkommen.
Die Alpicool C9PT besitzt neun Liter Volumen und wird über den 12-Volt-Anschluss betrieben. Der Kompressor läuft nicht permanent. Er schaltet sich abhängig von Solltemperatur, Umgebungstemperatur und Nutzung immer wieder ein und aus. Dadurch schwankt der aktuelle Verbrauch deutlich.
Wenn dich die Kühlbox selbst interessiert, findest du hier meinen ausführlichen Alpicool C9PT Test mit Kühlleistung, Lautstärke, Stromverbrauch und Praxiserfahrungen. In diesem Artikel konzentriere ich mich dagegen auf die Laufzeit der Anker SOLIX C300 DC als Stromversorgung.
Unter meinen realen Bedingungen erreichte die C300 DC mit dieser Kühlbox insgesamt ungefähr 27 Stunden Laufzeit. Das ist kein hochgerechneter Idealwert, sondern stammt aus dem Einsatz im Fahrzeug. An warmen Tagen kann sich der Innenraum auf 40 bis 50 Grad aufheizen. Dann muss die Kühlbox deutlich häufiger nachkühlen als in einem Wohnzimmer mit 21 Grad.
Im Arbeitsalltag benötige ich die Kühlbox ungefähr acht bis neun Stunden pro Tag. Dadurch reicht eine Akkuladung üblicherweise für zwei bis drei Arbeitstage. Ich lade spätestens nach, wenn der Akkustand in Richtung 25 Prozent fällt. Rechnerisch wäre zwar oft noch etwas Reserve vorhanden, für einen weiteren vollständigen Arbeitstag ist mir das aber zu knapp.
Die Powerstation erfüllt damit genau ihren eigentlichen Zweck: Die Kühlbox bleibt während längerer Kundentermine in Betrieb, ohne dass die Starterbatterie des Autos belastet wird. Das ist besonders bei älteren Fahrzeugbatterien sinnvoll. Eine Starterbatterie ist schließlich fürs Starten gebaut und nicht dafür, regelmäßig über Stunden eine Kühlbox zu versorgen.
| Praxiswert | Ergebnis im Test | Einordnung |
|---|---|---|
| Verwendete Kühlbox | Alpicool C9PT, 9 Liter | Kleine Kompressorkühlbox für Getränke und Verpflegung |
| Anschluss | 12-Volt-Kfz-Ausgang | Kein Wechselrichter und keine 230-Volt-Umwandlung erforderlich |
| Gesamtlaufzeit | Ungefähr 27 Stunden | Abhängig von Umgebungstemperatur, Solltemperatur und Öffnungshäufigkeit |
| Tägliche Nutzung | Etwa 8 bis 9 Stunden | In der Praxis ungefähr 2 bis 3 Arbeitstage |
| Nachladen | Spätestens bei rund 25 Prozent Restakku | Sicherheitsreserve für einen vollständigen Arbeitstag |
| Testumgebung | Firmenwagen, teilweise stark aufgeheizt | Anspruchsvoller als ein Betrieb bei gleichmäßiger Raumtemperatur |
Dieser Kühlbox-Test zeigt auch, warum die Angabe „288 Wh“ allein wenig über die tatsächliche Laufzeit verrät. Zwei Kühlboxen mit nominell 40 Watt können sehr unterschiedliche Laufzeiten erreichen. Entscheidend ist, wie lange der Kompressor tatsächlich arbeitet, wie gut die Box isoliert ist und welche Temperatur im Fahrzeug herrscht.
Bei einer deutlich größeren Dometic CFX5 45 mit rund 46 Litern würde ich nach meinen bisherigen Erfahrungen eine Laufzeit von ungefähr 24 bis 28 Stunden erwarten. Das ist derzeit allerdings eine begründete Praxiseinschätzung und noch keine vollständig dokumentierte Messreihe. Der separate Test dieser Kühlbox folgt später.
Bei einem dokumentierten USB-C-Test zeigte das Messgerät ungefähr 19,69 Volt, rund 1,94 Ampere und eine aktuelle Leistung von etwa 38,3 Watt. Die Leistung wurde dabei vom angeschlossenen Verbraucher bestimmt. Die C300 DC liefert nicht zwanghaft 140 Watt, sondern handelt mit dem Gerät und dem verwendeten Kabel die benötigte beziehungsweise unterstützte Leistung aus.
Das ist bei USB Power Delivery normal. Ein Smartphone nimmt möglicherweise nur 20 bis 30 Watt auf, ein Laptop dagegen 65, 100 oder im passenden Fall bis zu 140 Watt. Entscheidend ist, dass Netzteil, Kabel, Powerstation und Endgerät denselben Leistungsstandard unterstützen.
Ein weiterer Messstand dokumentiert kumuliert ungefähr 296,6 Wh zugeführte Energie. Dieser Wert lag leicht oberhalb der nominellen Akkukapazität von 288 Wh. Darin stecken jedoch die Ladeverluste der Elektronik und des Akkus. Man darf daraus deshalb nicht schließen, dass die C300 DC tatsächlich 296,6 Wh nutzbar ausgeben kann.
Für die reale Ausgangskapazität müsste die vollständig geladene Powerstation kontrolliert über einen definierten Verbraucher bis zur Abschaltung entladen werden. Die dabei am Ausgang gemessenen Wattstunden wären anschließend mit den nominellen 288 Wh zu vergleichen. Diese vollständige Entlademessung steht noch aus.
| Messpunkt | Eigener Messwert | Bedeutung |
|---|---|---|
| USB-C-Spannung | Etwa 19,69 V | Typische ausgehandelte USB-PD-Spannung für leistungsfähigere Geräte |
| USB-C-Strom | Etwa 1,94 A | Vom angeschlossenen Verbraucher abgerufener Strom |
| Aktuelle Leistung | Etwa 38,3 W | Keine Leistungsgrenze der Powerstation, sondern momentaner Bedarf |
| Kumulierte Ladeenergie | Etwa 296,6 Wh | Eingangsenergie einschließlich Ladeverlusten |
| Maximal beobachteter Ladeinput | Etwa 134 W | Gemessen mit einem einzelnen 140-Watt-Netzteil |
Anker bewirbt zwei bidirektionale 140-Watt-USB-C-Ports und eine Gesamtleistung von 300 Watt. Außerdem kann die Powerstation über beide 140-Watt-Ports gleichzeitig mit theoretisch bis zu 280 Watt geladen werden.
Meine beobachteten rund 134 Watt mit einem einzelnen Anker-140-Watt-Netzteil liegen nah genug an der Nennleistung, um das Werbeversprechen als realistisch einzuordnen. Kleine Abweichungen entstehen unter anderem durch Akkustand, Temperatur, Ladeelektronik und die Leistungsregelung des Netzteils.
Einen Test mit zwei 140-Watt-Netzteilen habe ich nicht durchgeführt. Dafür wären zwei passende Netzteile und zwei geeignete 5-A-Kabel erforderlich. Für meinen Alltag wäre der Zeitgewinn außerdem kaum relevant. Die C300 DC wird meist über Nacht oder zwischen zwei Einsätzen geladen. Ich muss den Akku daher nicht jedes Mal mit der maximal möglichen Leistung füttern, als hätte er einen Termin beim Schnelllade-Weltcup.
Im täglichen Einsatz zählt weniger die höchste theoretische Wattzahl als ein sauberer Workflow. Die Powerstation steht im Fahrzeug, wird eingeschaltet, der 12-Volt-Ausgang aktiviert und die Kühlbox angeschlossen. Danach soll das System laufen, ohne dass ich alle zwanzig Minuten kontrollieren muss, ob noch Strom anliegt.
Genau das funktionierte während des Testzeitraums zuverlässig. Es gab keine unerwarteten Abschaltungen und keine Probleme mit den verwendeten Kabeln. Ich habe überwiegend Kabel und Netzteile von Anker und Ugreen sowie das mitgelieferte USB-C-Kabel genutzt. Mit sehr günstigen oder technisch ungeeigneten Kabeln können die Ergebnisse anders aussehen.
Der 12-Volt-Anschluss besitzt eine Gummiabdeckung. Das schützt ihn zumindest bei Nichtgebrauch etwas vor Schmutz. Alle USB-Anschlüsse und der Solareingang liegen dagegen offen. Im geschlossenen Firmenwagen ist das akzeptabel. Auf einer staubigen Baustelle, beim Angeln oder in Strandnähe würde ich die C300 DC in einer geeigneten Tasche aufbewahren.
Die aufrechte Bauform spart Stellfläche, hat aber einen kleinen Nachteil: Das Gerät ist höher als viele flache Powerbanks. Es sollte im Fahrzeug gegen Verrutschen und Umkippen gesichert werden. Bei einer Vollbremsung werden auch 2,8 Kilogramm schnell zu einem ziemlich überzeugenden Argument für Ladungssicherung.
Der Tragegurt erleichtert kurze Wege vom Haus zum Fahrzeug. Für einen langen Fußmarsch oder eine Trekkingtour ist die C300 DC aus meiner Sicht zu schwer und zu sperrig. Sie passt eher zu Handwerkern, Lkw-Fahrern, Kurierdiensten, Fotografen mit festem Standort, Campern mit Auto oder Personen, die mehrere Stunden an einem Platz bleiben.
Die Bedienung am Gerät ist einfach genug, dass die App nicht zwingend benötigt wird. Das Display zeigt Akkustand, aktuelle Leistung sowie die geschätzte Lade- oder Restlaufzeit. Über die Tasten lassen sich Gerät, Licht und 12-Volt-Ausgang steuern.
Der Bildschirm schaltet sich nach der gewählten Zeit automatisch ab. Das ist nachts im Fahrzeug oder Zelt angenehm und reduziert den Eigenverbrauch. Die Powerstation läuft trotzdem weiter. Man muss also nicht befürchten, dass mit dem Display auch die Kühlbox schlafen geht.
Die berechnete Restlaufzeit reagiert auf die aktuelle Last. Bei einer Kühlbox schwankt sie dadurch teils deutlich. Läuft der Kompressor, sinkt die angezeigte Restzeit. Schaltet er ab, steigt sie wieder. Die Anzeige ist deshalb eher eine Momentaufnahme als eine exakte Vorhersage für den gesamten Tag.
Der Ausgangsport-Speicherschalter in der App ist für meinen Einsatz sinnvoll. Er kann dafür sorgen, dass ein zuvor aktivierter Ausgang nach einem Neustart wieder in seinem gespeicherten Zustand verfügbar ist. Trotzdem sollte man nach einem Transport oder einem vollständigen Abschalten kurz prüfen, ob der 12-Volt-Ausgang tatsächlich aktiv ist.
Im Betrieb mit der kleinen Kühlbox blieb die C300 DC praktisch unhörbar. Es gab keine störenden Lüftergeräusche und kein hochfrequentes Fiepen. Das ist im Fahrzeug nicht besonders überraschend, wird aber nachts im Zelt oder in einem ruhigen Zimmer wichtig.
Auch die Wärmeentwicklung blieb unauffällig. Bei einer Ausgangsleistung von rund 20 bis 40 Watt wird die Elektronik nur gering belastet. Selbst beim Laden mit höherer Leistung wurde das Gehäuse nicht auffällig heiß.
Das bedeutet nicht, dass die Powerstation unter allen denkbaren Bedingungen kühl bleibt. Bei maximalem Ein- oder Ausgang, direkter Sonneneinstrahlung oder sehr hohen Umgebungstemperaturen kann die Temperatur steigen. Gerade im aufgeheizten Auto sollte das Gerät deshalb nicht auf dem Armaturenbrett oder direkt unter der Windschutzscheibe stehen.
Ein geschlossener Kofferraum kann im Sommer ebenfalls sehr heiß werden. Die Powerstation benötigt etwas Luft um das Gehäuse, damit Wärme entweichen kann. Sie sollte nicht unter Werkzeugtaschen, Jacken oder Reinigungstextilien begraben werden.
Die C300 DC verwendet einen LiFePO4-Akku. Anker nennt für das Modell 288 Wh Kapazität und bewirbt eine langlebige Konstruktion. Der Hersteller führt außerdem eine Solaraufladung bis 100 Watt und eine schnelle USB-C-Ladung über zwei 140-Watt-Ports auf.
LiFePO4-Zellen gelten bei Powerstations als sinnvoll, weil sie auf viele Ladezyklen und eine hohe thermische Stabilität ausgelegt sind. Trotzdem altert auch ein LFP-Akku. Hohe Temperaturen, dauerhafte Vollladung und häufiges Schnellladen können die Alterung beschleunigen.
Im Alltag lade ich deshalb nicht grundsätzlich mit zwei Netzteilen und maximaler Eingangsleistung. Ein einzelnes 140-Watt-Netzteil reicht für meinen Einsatz vollkommen aus. Wird die Powerstation über Nacht geladen, wäre sogar eine deutlich geringere Leistung ausreichend.
Die frühere Notiz von „acht Stunden Ladezeit“ passt nicht zu einem 140-Watt-Netzteil und war offensichtlich keine belastbare Messung mit dieser Leistung. Bei rund 134 Watt Eingang müsste eine vollständige Ladung theoretisch wesentlich schneller abgeschlossen sein. Wegen der Ladekurve sinkt die Eingangsleistung gegen Ende, sodass man die Kapazität nicht einfach durch 134 Watt teilen kann.
Eine exakte eigene Ladezeit von null auf 100 Prozent wurde bisher nicht unter konstanten Bedingungen protokolliert. Für den späteren Langzeittest wäre eine einfache Messreihe sinnvoll:
| Geplanter Ladeversuch | Zu dokumentieren | Nutzen für den Test |
|---|---|---|
| 20 bis 80 Prozent mit 140-W-Netzteil | Zeit, maximale Leistung und Temperatur | Realistischer Bereich für akkuschonendes Nachladen |
| 0 bis 100 Prozent mit 140-W-Netzteil | Gesamtdauer und zugeführte Wh | Vergleich mit Herstellerangaben und Ladeverlusten |
| 12-Volt-Autoladung | Ladeleistung bei laufendem Motor | Relevant für Transporter, Lkw und Kurierfahrer |
| 24 Stunden Standby | Akkustand vorher und nachher | Bewertung des Eigenverbrauchs ohne angeschlossene Last |
Ja, im Test konnte die Powerstation gleichzeitig geladen werden und ein anderes Gerät mit Strom versorgen. Ein App-Screenshot zeigt beispielsweise 36 Watt Eingang über USB-C2 und gleichzeitig 24 Watt Ausgang über USB-C3. Der Akkustand lag dabei bei 24 Prozent und die App berechnete eine verbleibende Ladezeit von etwas mehr als 22 Stunden, weil netto nur rund zwölf Watt im Akku ankamen.
Dieses Beispiel ist wichtig: Die App zeigt zwar 36 Watt Gesamt-Input, aber zugleich fließen 24 Watt wieder zu einem Verbraucher. Für den Akku bleiben – vereinfacht und vor Verlusten – nur ungefähr zwölf Watt. Die angezeigte lange Ladezeit ist daher plausibel und kein Hinweis auf einen Defekt.
Für eine Kühlbox im Fahrzeug eröffnet das einen praktischen Workflow. Während der Fahrt kann die Powerstation geladen werden und gleichzeitig die Kühlbox versorgen. Dafür wird allerdings das separat erhältliche Autoladekabel benötigt. Dieser konkrete Aufbau wurde bisher nicht vollständig getestet.
Beim gleichzeitigen Laden und Entladen sollte man außerdem die zulässige Gesamtleistung beachten. Die C300 DC ist kein Ersatz für ein fest installiertes Bordstromsystem. Für einen Laptop, Smartphones und eine Kühlbox passt das Konzept gut. Für mehrere große Verbraucher ist es nicht gedacht.
Die Anker-App verbindet sich per Bluetooth mit der C300 DC. Zusätzlich lässt sich WLAN konfigurieren. In der Hauptansicht werden Akkustand, Akkutemperatur, Eingangs- und Ausgangsleistung sowie der Status der einzelnen Ports angezeigt.
Die Darstellung ist übersichtlich. Besonders praktisch ist die getrennte Anzeige der USB-C-Ports. Dadurch erkennt man direkt, welcher Anschluss gerade Energie aufnimmt oder abgibt. Bei der Fehlersuche ist das hilfreicher als eine reine Gesamtleistungsanzeige.
Die App bietet unter anderem folgende Einstellungen: Geräte-Timeout, Energiesparmodus des Zigarettenanzünder-Ausgangs, Bildschirmhelligkeit, Bildschirm-Timeout, Licht-Timeout und Ausgangsport-Speicherschalter. Außerdem lassen sich Gerätename, Temperatureinheit und WLAN-Verbindung ändern.
Auf den vorhandenen Screenshots war die Firmwareversion v0.1.3.7 installiert. Da Firmwarestände geändert werden können, sollte diese Angabe als dokumentierter Teststand und nicht als allgemein aktuelle Version verstanden werden.
Einen echten Zwang zur App gibt es nicht. Die Grundfunktionen sind direkt am Gerät verfügbar. Das ist wichtig, wenn die Powerstation von Mitarbeitern genutzt wird oder das Smartphone gerade keinen Empfang hat. Für Einstellungen und Firmwareupdates ist die App trotzdem sinnvoll.
Der Mehrwert bleibt insgesamt überschaubar. Man kann Leistung und Akkustand komfortabel kontrollieren, Einstellungen ändern und das Licht bedienen. Tiefe Verbrauchsstatistiken oder umfangreiche Diagramme fehlen in der von mir getesteten Ansicht. Für mich ist das eher praktische Fernbedienung als unverzichtbares Energiemanagement.
Direkt anschließen lassen sich Geräte, die über USB-A, USB-C oder 12 Volt versorgt werden und innerhalb der jeweiligen Leistungsgrenzen bleiben. Dazu gehören beispielsweise Smartphones, Tablets, viele Laptops, Kameras, Drohnenladegeräte, LED-Leuchten, Router und Kompressorkühlboxen.
Nicht direkt betreiben lassen sich Geräte, die zwingend eine normale 230-Volt-Steckdose benötigen. Dazu zählen viele Werkzeug-Akkuladegeräte, Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Staubsauger oder klassische Netzteile mit Schukostecker.
Ein externer Wechselrichter am 12-Volt-Ausgang wäre technisch denkbar, ist aber nur sehr eingeschränkt sinnvoll. Der Kfz-Ausgang liefert maximal 120 Watt. Nach Umwandlungsverlusten bleibt noch weniger nutzbare AC-Leistung. Wer regelmäßig 230 Volt benötigt, sollte direkt eine Powerstation mit integriertem Wechselrichter kaufen.
Beim Solaranschluss ist ebenfalls genaues Hinsehen nötig. Anker nennt bis zu 100 Watt Solaraufladung und weist ausdrücklich darauf hin, dass die C300 DC nicht mit dem Anker SOLIX PS30 kompatibel ist. Vor dem Anschluss eines Fremdpanels müssen Spannung, Stromstärke, Polarität und Steckertyp geprüft werden.
Die vorhandenen Bilder sind für den Bericht besonders wertvoll, weil sie nicht nur das Produkt zeigen. Sie dokumentieren konkrete Betriebszustände und Messwerte. Für E-E-A-T sind solche Aufnahmen deutlich stärker als reine Herstellerbilder.
Das erste App-Bild zeigt einen Akkustand von 24 Prozent bei 24 Grad Akkutemperatur. Gleichzeitig liegen 36 Watt Eingang und 24 Watt Ausgang an. Dadurch lässt sich im Artikel anschaulich erklären, warum die verbleibende Ladezeit trotz 36 Watt Input vergleichsweise lang ausfällt.
Das zweite Messbild zeigt rund 19,69 Volt, ungefähr 1,94 Ampere und etwa 38,3 Watt. Es belegt, dass über USB-C eine höhere Spannung ausgehandelt wurde und der angeschlossene Verbraucher mit knapp 40 Watt geladen wird.
Das dritte Bild dokumentiert kumuliert etwa 296,6 Wh zugeführte Energie. Es sollte klar als Lademessung inklusive Verlusten bezeichnet werden. Ohne diesen Hinweis könnten Leser den Wert fälschlich als nutzbare Ausgangskapazität verstehen.
Die C300 DC ist durch ihren Verzicht auf 230 Volt ein Spezialist. Ob sie die beste Wahl ist, hängt daher weniger von einzelnen Wattzahlen als von den Geräten ab, die du betreiben möchtest.
Die Jackery Explorer 100 Plus ist die passendere Alternative, wenn Mobilität wichtiger ist als maximale Laufzeit. Sie ist eher eine große USB-Powerbank als eine klassische Powerstation und besitzt keine 230-Volt-Steckdose.
Mit ihrer deutlich kleineren Kapazität eignet sie sich besser zum Laden von Smartphone, Tablet, Kamera, Drohne oder Laptop. Für einen ganzen Arbeitstag mit Kompressorkühlbox ist sie dagegen erheblich knapper dimensioniert als die Anker.
Der größte Vorteil liegt beim Transport. Wer zu Fuß unterwegs ist oder möglichst wenig Gewicht mitnehmen möchte, wird die kompaktere Jackery wahrscheinlich angenehmer finden. Für einen festen Platz im Firmenwagen bringt mir diese Gewichtsersparnis dagegen weniger als die größere Energiereserve der C300 DC.
Die Explorer 100 Plus passt somit zu Fotografen, Tagesausflüglern und Reisenden mit überwiegend USB-basierten Geräten. Für Handwerker, Kurierfahrer und längere Kühlbox-Laufzeiten würde ich die Anker vorziehen.
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Die Jackery Explorer 240 v2 richtet sich an Nutzer, die zusätzlich eine normale Steckdose benötigen. Damit kann sie Geräte betreiben, die bei der C300 DC bereits am fehlenden AC-Ausgang scheitern.
Sie ist dadurch vielseitiger, aber auch stärker als klassische Powerstation aufgebaut. Der integrierte Wechselrichter benötigt Platz, bringt zusätzliches Gewicht mit und verursacht bei 230-Volt-Verbrauchern Umwandlungsverluste.
Für Werkzeug-Akkuladegeräte, kleinere Netzteile oder Geräte mit Schukostecker ist diese Jackery klar geeigneter. Für meinen reinen 12-Volt- und USB-Einsatz wäre der Wechselrichter dagegen Zusatztechnik, die ich die meiste Zeit nicht benötige.
Die Entscheidung ist deshalb einfach: Brauchst du regelmäßig 230 Volt, ist die Explorer 240 v2 interessanter. Läuft alles über USB-C oder die 12-Volt-Buchse, nutzt die C300 DC ihren verfügbaren Platz effizienter.
Die EcoFlow RIVER 3 ist eine klassische kompakte Powerstation mit 230-Volt-Ausgang. EcoFlow führt für die RIVER-3-Serie unter anderem 245 Wh Kapazität und 300 Watt Ausgangsleistung auf. Damit liegt die Akkuklasse nahe an der C300 DC, das Anschlusskonzept ist jedoch grundlegend anders.
Die RIVER 3 ist die sinnvollere Alternative, wenn du neben USB-Geräten auch kleinere 230-Volt-Verbraucher anschließen möchtest. Dadurch eignet sie sich flexibler für Camping, Notstrom und wechselnde Geräte.
Die Anker punktet dagegen mit besonders starken USB-C-Anschlüssen und dem klaren Fokus auf Gleichstromverbraucher. Für moderne Laptops, Smartphones und Kühlboxen ist das effizient und unkompliziert.
Im Firmenwagen würde ich deshalb weiterhin die C300 DC wählen, solange keine Netzsteckdose benötigt wird. Für einen Campinghaushalt mit unterschiedlichen Netzteilen und gelegentlichem 230-Volt-Bedarf ist die EcoFlow universeller.
| Modell | Stärke | Wichtige Einschränkung | Passende Zielgruppe |
|---|---|---|---|
| Anker SOLIX C300 DC | 288 Wh, starke USB-C-Ports und 12-Volt-Ausgang | Keine 230-Volt-Steckdose | Handwerker, Fahrer, Kühlbox, Laptop und USB-Geräte |
| Jackery Explorer 100 Plus | Sehr kompakt und leichter zu transportieren | Deutlich weniger Energiereserve | Reise, Fotografie, Drohne und Tagesausflüge |
| Jackery Explorer 240 v2 | 230-Volt-Ausgang und breitere Geräteauswahl | Größer und mit Wechselrichterverlusten | Camping und Geräte mit normalem Netzstecker |
| EcoFlow RIVER 3 | Kompakter Allrounder mit 230 Volt | Weniger konsequent auf starke DC- und USB-C-Nutzung ausgelegt | Camping, Notstrom und gemischte Verbraucher |
Keine dieser Alternativen ist pauschal besser. Die Anker SOLIX C300 DC gewinnt, wenn eine Kühlbox, ein Laptop und andere Gleichstromgeräte lange und möglichst effizient versorgt werden sollen. Die Jackery Explorer 100 Plus gewinnt beim Gewicht. Jackery Explorer 240 v2 und EcoFlow RIVER 3 gewinnen, sobald eine echte 230-Volt-Steckdose gebraucht wird.
Zum Testzeitpunkt kostete die Anker SOLIX C300 DC bei Amazon 169,99 Euro, während Anker im eigenen Shop 189,99 Euro verlangte. Bei dieser Differenz spricht wenig gegen den günstigeren Händler – vorausgesetzt, Verkäufer, Lieferumfang und Garantiebedingungen stimmen überein.
Powerstations werden häufig rabattiert. Der reguläre Preis ist deshalb weniger wichtig als der tatsächlich bezahlte Straßenpreis. Für rund 170 Euro bietet die C300 DC einen langlebigen LiFePO4-Akku, 288 Wh Kapazität, starke USB-C-Anschlüsse und einen belastbaren 12-Volt-Ausgang. Gemessen an dieser Ausstattung wirkt der Preis fair.
Die Bewertung hängt allerdings stark vom Einsatzzweck ab. Wer eine normale Steckdose benötigt, erhält für etwas mehr Geld bereits kompakte Powerstations mit 230-Volt-Wechselrichter. Dann wäre die C300 DC trotz guter Verarbeitung ein Fehlkauf. Wer dagegen überwiegend USB-C-Geräte und eine Kompressorkühlbox versorgt, bezahlt nicht für Technik, die anschließend ungenutzt im Gehäuse steckt.
Für mich ersetzt die Powerstation vor allem das Risiko, durch die Kühlbox die Starterbatterie zu entladen. Eine neue Autobatterie, ein Pannendienst oder verlorene Arbeitszeit können schnell mehr kosten als die gesamte C300 DC. Genau dadurch entsteht im gewerblichen Einsatz ein zusätzlicher wirtschaftlicher Nutzen, der über das bloße Laden von Smartphones hinausgeht.
Bei Handwerkern, Kurierfahrern oder Außendienstlern kann eine Powerstation außerdem mehrere Aufgaben gleichzeitig übernehmen. Sie hält Getränke kühl, lädt das Diensthandy, versorgt ein Tablet und kann kleinere USB-C-Geräte betreiben. Solange keine 230-Volt-Werkzeuge benötigt werden, ist das ein sinnvoller Funktionsumfang.
Zusätzliche Kosten solltest du dennoch einplanen. Im Lieferumfang fehlt ein Netzteil. Wer kein passendes USB-C-PD-Ladegerät besitzt, benötigt mindestens ein leistungsfähiges Netzteil. Für das Laden über das Fahrzeug kommt außerdem das separat erhältliche Autoladekabel hinzu.
Ein vollständiges Setup kann deshalb schnell 30 bis 100 Euro teurer werden als der reine Kaufpreis der Powerstation. Das hängt davon ab, ob bereits ein 100- oder 140-Watt-Netzteil und geeignete 5-A-USB-C-Kabel vorhanden sind.
Bei einem Preis deutlich über 200 Euro würde ich stärker vergleichen. Dann rücken Modelle wie die EcoFlow RIVER 3 oder Jackery Explorer 240 v2 näher, weil sie zusätzlich einen 230-Volt-Ausgang bieten. Unterhalb von etwa 180 Euro ist die C300 DC dagegen besonders interessant, sofern ihr DC-Konzept zum eigenen Gerätepark passt.
Die langfristige Wirtschaftlichkeit hängt auch von der Akkulebensdauer ab. Anker nennt bis zu 3.000 Ladezyklen. Selbst wenn diese Zahl nicht bedeutet, dass der Akku danach schlagartig unbrauchbar wird, spricht sie für eine deutlich längere Nutzungsdauer als bei vielen älteren Powerbanks mit klassischer Lithium-Ionen-Zellchemie.
Wird die Powerstation an 200 Arbeitstagen pro Jahr einmal vollständig geladen, entsprächen 3.000 Zyklen theoretisch 15 Jahren. Das ist keine realistische Lebensdauerprognose, weil Kalenderalterung, Temperaturen und Teilzyklen ebenfalls eine Rolle spielen. Es zeigt aber, dass die Zyklenzahl bei normaler Nutzung voraussichtlich nicht der erste limitierende Faktor sein wird.
(H2) Stärken und Schwächen im Überblick
Nach 35 Tagen überwiegen die positiven Eindrücke. Die C300 DC erledigt ihre Kernaufgabe zuverlässig und fällt im Alltag kaum auf. Gerade das ist bei einem Arbeitsgerät wichtig: Es soll funktionieren und nicht jeden Morgen eine neue Charakterprüfung veranstalten.
Die größte Stärke ist das klare Anschlusskonzept. Moderne Geräte laufen zunehmend über USB-C, während Kompressorkühlboxen direkt mit 12 Volt arbeiten. Für diese Verbraucher verzichtet die C300 DC auf den Wechselrichter und konzentriert sich auf hohe DC-Leistung.
Die wichtigste Schwäche ist exakt die Kehrseite dieses Konzepts. Es gibt keine 230-Volt-Steckdose. Wer diesen Punkt übersieht, kauft eine technisch gute Powerstation, die für den eigenen Zweck trotzdem unbrauchbar sein kann.
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| 288 Wh Kapazität in kompakter Bauform | Keine 230-Volt-Steckdose |
| Zwei bidirektionale USB-C-Ports mit bis zu 140 W | Kein Netzteil im Lieferumfang |
| 12-Volt-Ausgang bis 120 W | Autoladekabel muss separat gekauft werden |
| LiFePO4-Akku mit hoher angegebener Zyklenzahl | Keine belastbare IP-Schutzklasse dokumentiert |
| Rund 27 Stunden Laufzeit mit kleiner Kompressorkühlbox | USB- und Solaranschlüsse liegen offen |
| Gemessene Ladeleistung nahe an der Herstellerangabe | Mit 2,8 kg für Wanderungen relativ schwer |
| Gut lesbares Display | App bietet nur begrenzten Zusatznutzen |
| Leiser Betrieb ohne störende Geräusche | Mitgeliefertes USB-C-Kabel relativ kurz |
| Gleichzeitiges Laden und Entladen möglich | Lampe nur als Orientierungs- oder Campinglicht geeignet |
| Solides Gehäuse und klare Tasten | Keine vollständige eigene Solarmessung vorhanden |
Besonders störend finde ich die fehlenden Abdeckungen der USB-Anschlüsse. Die C300 DC wird als mobile und campingtaugliche Stromversorgung angeboten. Gerade dort gehören Staub, Sand und Feuchtigkeit aber zum Alltag. Eine einfache Gummikappe hätte das Gerät nicht wesentlich größer oder teurer gemacht.
Das fehlende Netzteil ist wirtschaftlich nachvollziehbar, weil viele Käufer bereits USB-C-Ladegeräte besitzen. Trotzdem sollte Anker diesen Punkt auf Produktseiten und Verpackung sehr deutlich kommunizieren. Wer nur ein altes Smartphone-Netzteil besitzt, lädt die 288-Wh-Powerstation sonst gefühlt bis zum nächsten Campingurlaub.
Der Trageriemen ist praktisch für kurze Wege. Für längeres Tragen hätte ich einen festen Griff bevorzugt. Die hohe, schmale Bauform spart zwar Stellfläche, verlangt im Fahrzeug aber nach einer vernünftigen Sicherung.
Die App ist ordentlich umgesetzt und lief im Test zuverlässig. Ihr Mehrwert bleibt trotzdem begrenzt. Akkustand, Leistung und Restlaufzeit zeigt bereits das Display. Interessant sind vor allem die Einstellungen für Timeouts, Ausgänge und Energiesparmodus.
Die C300 DC passt besonders gut zu Nutzern, die ihre Geräte bereits überwiegend über USB-C oder 12 Volt betreiben. Sie ist kein universeller Stromgenerator, sondern eine spezialisierte mobile Energiequelle.
Für Handwerker und Gebäudedienstleister eignet sich die Powerstation vor allem als Stromquelle im Fahrzeug. Sie kann eine Kühlbox betreiben, Smartphones laden, Tablets versorgen oder USB-C-Arbeitsleuchten nachladen.
Dabei schützt sie die Starterbatterie vor längeren Entladephasen. Das ist besonders sinnvoll, wenn das Fahrzeug während mehrstündiger Kundentermine ausgeschaltet bleibt. Bei einer älteren Batterie kann selbst ein moderater Dauerverbrauch irgendwann zum Problem werden.
Für klassische Elektrowerkzeuge ist die C300 DC dagegen nur eingeschränkt geeignet. Viele Akku-Ladegeräte besitzen einen normalen Netzstecker. Solche Geräte können ohne 230-Volt-Ausgang nicht direkt betrieben werden.
Besitzt ein moderner Werkzeugakku ein USB-C-Ladesystem, sieht es anders aus. Solange die erforderliche Leistung innerhalb der Grenzen der Powerstation liegt, kann das funktionieren. Vor dem Kauf sollte deshalb nicht nur der Verbrauch des Werkzeugs, sondern auch der Anschluss des Ladegeräts geprüft werden.
Für Berufskraftfahrer ist die Kombination aus hoher Kapazität, 12-Volt-Ausgang und mehreren USB-Anschlüssen interessant. Navigationsgerät, Smartphone, Tablet, Kamera und kleine Kühlbox lassen sich über eine zentrale Energiequelle versorgen.
Dadurch muss nicht jeder Verbraucher dauerhaft an der Bordsteckdose des Fahrzeugs hängen. Während Pausen oder Standzeiten kann die Powerstation die Versorgung übernehmen. Beim Weiterfahren lässt sie sich mit dem passenden Autoladekabel wieder aufladen.
Für größere Lkw-Kühlboxen oder mehrere dauerhafte Verbraucher sollte der tatsächliche Energiebedarf vorher berechnet werden. Die maximale Ausgangsleistung von 300 Watt klingt großzügig, die Akkukapazität bleibt aber auf 288 Wh begrenzt.
Ein Gerät mit 100 Watt Dauerverbrauch würde theoretisch weniger als drei Stunden laufen. In der Praxis kommen Umwandlungs- und Eigenverluste hinzu. Die C300 DC ist deshalb ideal für moderate Verbraucher, nicht für eine halbe mobile Werkstatt.
Beim Camping eignet sich die C300 DC vor allem für Zelt, Pkw und kurze Reisen. Sie versorgt Beleuchtung, Smartphones, Kameras, Drohnen, Tablets und kleine Kühlboxen. Für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil ist sie eher Ergänzung als zentrale Stromversorgung.
Fotografen profitieren von den starken USB-C-Ausgängen. Kameraakkus, Laptop, Tablet und Drohnenakkus können über mehrere Tage nachgeladen werden, sofern passende USB-C-Ladegeräte vorhanden sind. Wer allerdings lange Strecken zu Fuß zurücklegt, dürfte die 2,8 Kilogramm zusätzliches Gewicht deutlich spüren.
Für Tier- oder Landschaftsfotografie an einem festen Standort ist das weniger problematisch. Dort kann die Powerstation mehrere Geräte versorgen, ohne dass der Standort ständig verlassen werden muss.
Angler erhalten ebenfalls eine sinnvolle Stromquelle für Licht, Smartphone, Kamera und Kühlbox. Wegen der offenen Anschlüsse und fehlenden IP-Zertifizierung muss die C300 DC jedoch konsequent vor Regen, Spritzwasser und Schmutz geschützt werden.
Nicht geeignet ist sie für Nutzer, die regelmäßig 230-Volt-Geräte betreiben möchten. Kaffeemaschine, Wasserkocher, klassische Werkzeug-Ladegeräte oder Haushaltsgeräte scheiden aus.
Auch für Flugreisen ist sie praktisch ungeeignet. Mit 288 Wh überschreitet der Akku die üblichen Grenzen für Lithium-Akkus im Passagiergepäck deutlich. Eine Mitnahme darf nicht einfach vorausgesetzt werden und müsste individuell mit Fluggesellschaft und geltenden Vorschriften geklärt werden.
Für mehrtägiges autarkes Camping mit Kühlschrank, Kochgeräten und mehreren Personen ist die Kapazität zu klein. Hier passen größere Powerstations mit 500 bis 1.000 Wh oder mehr wesentlich besser.
Ebenso wenig ist die C300 DC die ideale Trekking-Powerbank. Für einen Rucksack ist sie groß und schwer. Eine kleinere Powerbank wie die Jackery Explorer 100 Plus oder eine herkömmliche USB-C-Powerbank ist unterwegs oft sinnvoller.
Die reale Laufzeit einer Powerstation hängt nicht allein von ihrer Kapazität ab. Gerade bei Kühlboxen beeinflussen Umgebungstemperatur, Isolierung und Nutzung den Verbrauch erheblich.
Im Fahrzeug sollte die Kühlbox möglichst schattig stehen. Direkte Sonneneinstrahlung erhöht die Gehäusetemperatur und zwingt den Kompressor zu längeren Laufzeiten. Ein leicht geöffnetes Fenster kann den Wärmestau reduzieren, sofern das Fahrzeug sicher abgestellt ist.
Warme Getränke sollten möglichst vorgekühlt in die Box gelegt werden. Eine Kompressorkühlbox kann zwar aktiv herunterkühlen, verbraucht dabei aber deutlich mehr Energie als beim reinen Halten der Temperatur.
Auch unnötiges Öffnen kostet Laufzeit. Jedes Öffnen tauscht kalte Innenluft gegen warme Außenluft aus. Bei 40 Grad im Fahrzeug macht sich das stärker bemerkbar als im Wohnzimmer.
Die Powerstation selbst sollte nicht in direkter Sonne liegen. Hohe Temperaturen belasten den Akku und können die Ladeleistung reduzieren. Ein schattiger, belüfteter Platz im Fahrzeug ist besser als das Armaturenbrett oder eine dicht geschlossene Box.
Beim Laden muss nicht immer die maximale Leistung verwendet werden. Ein einzelnes 100- oder 140-Watt-Netzteil reicht für die meisten Einsätze aus. Die theoretischen 280 Watt sind dann interessant, wenn die Powerstation sehr schnell wieder einsatzbereit sein muss.
Wer den Akku nicht unmittelbar benötigt, kann ihn langsamer laden. Das reduziert die thermische Belastung. Ein dramatischer Unterschied in der Lebensdauer lässt sich aus meinem Test nicht ableiten, grundsätzlich mögen Akkus jedoch weder extreme Hitze noch dauerhaftes Schnellladen.
Für längere Lagerung sollte die Powerstation nicht monatelang vollständig leer abgelegt werden. Ein mittlerer Akkustand ist günstiger als eine Lagerung bei null Prozent. Außerdem sollte der Ladezustand gelegentlich geprüft werden.
Am 12-Volt-Ausgang lohnt sich ein Blick auf den Energiesparmodus. Wenn eine Kühlbox bei ausgeschaltetem Kompressor nur sehr wenig Leistung zieht, könnte eine aggressive Abschaltautomatik den Ausgang deaktivieren. In meinem Test trat das nicht auf, trotzdem sollte die Funktion nach Firmwareupdates oder Einstellungsänderungen kontrolliert werden.
Bei USB-C entscheidet das Kabel über die mögliche Leistung. Für 100 oder 140 Watt werden geeignete 5-A-Kabel mit elektronischer Kennzeichnung benötigt. Ein älteres Kabel kann die Ladeleistung auf 60 Watt oder weniger begrenzen.
Für die Versorgung der Kühlbox würde ich das originale oder ein hochwertiges 12-Volt-Kabel verwenden. Schlechte Steckverbindungen erzeugen Übergangswiderstand, Wärme und Spannungsabfall. Gerade im Fahrzeug können Vibrationen lockere Stecker zusätzlich begünstigen.
Das wichtigste Zubehör ist ein ausreichend starkes USB-C-Netzteil. Wer bereits ein 100- oder 140-Watt-Ladegerät besitzt, muss kein weiteres kaufen. Vorhandene Laptop-Netzteile können geeignet sein, sofern sie USB Power Delivery unterstützen.
Das mitgelieferte Kabel unterstützt hohe Leistung, ist mit rund 63 Zentimetern aber kurz. Für eine Steckdose hinter einem Schreibtisch oder im Hotel kann ein längeres 240-Watt-USB-C-Kabel komfortabler sein.
Im Test kam unter anderem ein Anker 140W USB-C-Ladegerät zum Einsatz. Das Display des Netzteils zeigte ungefähr 134 Watt und damit eine realistische Annäherung an die beworbene Leistung.
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Als längeres Verbindungskabel eignet sich ein leistungsfähiges USB-C-Kabel mit 5 Ampere und mindestens 140 Watt Freigabe. Ein nominelles 240-Watt-Kabel bietet zusätzliche Reserven und kann auch für andere Geräte verwendet werden.
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Für Fahrer ist das Anker SOLIX Auto-Ladekabel besonders relevant. Damit kann die Powerstation während der Fahrt über das Bordnetz nachgeladen werden. Dieses Kabel war nicht im Lieferumfang enthalten und kostete in der dokumentierten Recherche ungefähr 23,95 Euro.
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Eine Transporttasche ist sinnvoll, wenn die Powerstation auf Baustellen, am Strand, beim Angeln oder im Campingalltag verwendet wird. Sie sollte nicht nur vor Kratzern schützen, sondern auch verhindern, dass Staub und Sand direkt in die offenen Anschlüsse gelangen.
Ein Solarpanel lohnt sich nur, wenn tatsächlich längere Zeit ohne Fahrzeug oder Steckdose geladen werden soll. Für meinen Arbeitsalltag wäre es unnötiges Zubehör. Die Powerstation wird zu Hause oder während der Fahrt geladen.
Vor dem Kauf eines Fremdpanels müssen Eingangsspannung, maximaler Strom, Leistung, Steckertyp und Polarität kontrolliert werden. „Hat ungefähr 100 Watt“ reicht als Kompatibilitätsprüfung nicht aus.
Die nachhaltigste Powerstation ist nicht automatisch die mit dem größten grünen Aufdruck auf der Verpackung. Entscheidend ist, wie lange sie genutzt wird, ob ihre Kapazität zum Einsatzzweck passt und ob sie andere Batterien oder Einwegprodukte ersetzt.
Die C300 DC verwendet LiFePO4-Zellen. Anker gibt bis zu 3.000 Ladezyklen an. Diese Angabe ist positiv, sollte aber korrekt verstanden werden. Ein Ladezyklus entspricht insgesamt 100 Prozent umgesetzter Kapazität. Zwei Entladungen von jeweils 50 Prozent ergeben somit ungefähr einen vollständigen Zyklus.
Nach Erreichen der angegebenen Zyklenzahl ist der Akku nicht plötzlich defekt. Üblicherweise beziehen sich solche Angaben auf das Erreichen einer bestimmten Restkapazität. Die genaue Definition sollte in den Garantie- und Produktbedingungen geprüft werden.
In meinem Einsatz wird die Powerstation nach zwei bis drei Arbeitstagen nachgeladen. Dadurch entstehen überwiegend Teilzyklen. Bei einer solchen Nutzung sollte die nominelle Zyklenzahl über viele Jahre ausreichen, sofern Hitze und Tiefentladung vermieden werden.
Problematischer ist die hohe Temperatur im Fahrzeug. Akkus altern nicht nur durch Nutzung, sondern auch durch Zeit und Wärme. Eine Powerstation sollte deshalb im Sommer nicht dauerhaft in einem extrem aufgeheizten Fahrzeug gelagert werden, wenn sie nicht benötigt wird.
Anker nennt drei Jahre Garantie. Das ist für eine Powerstation dieser Preisklasse ordentlich. Vor dem Kauf sollte dennoch geprüft werden, ob die Garantie an eine Registrierung gebunden ist und welche Bedingungen für Akkuverschleiß gelten.
Zur Reparierbarkeit liegen mir keine belastbaren eigenen Informationen vor. Das Gehäuse ist nicht für einen einfachen Akkutausch durch den Nutzer ausgelegt. Bei einem Defekt dürfte daher zunächst der Hersteller-Support zuständig sein.
Ersatzteile wie Kabel lassen sich unkompliziert ersetzen. Beim Akku und der internen Elektronik sieht es anders aus. Genau hier entscheidet sich langfristig, ob ein technisch langlebiger Zelltyp auch zu einem langlebigen Gesamtprodukt wird.
Die Verpackung besteht überwiegend aus Karton und kommt ohne übermäßig aufwendige Präsentation aus. Der fehlende Netzadapter kann ebenfalls Ressourcen sparen, sofern der Käufer bereits ein geeignetes Netzteil besitzt. Muss jeder Käufer anschließend ein zusätzliches Ladegerät bestellen, verschiebt sich dieser Vorteil allerdings nur in ein zweites Paket.
Nein. Die C300 DC besitzt ausschließlich USB-A, USB-C, einen Solareingang und einen 12-Volt-Kfz-Ausgang. Geräte mit normalem Netzstecker können nicht direkt angeschlossen werden.
Die verwendete Alpicool C9PT mit neun Litern lief unter realen Bedingungen ungefähr 27 Stunden. Dabei stand sie teilweise in einem stark aufgeheizten Firmenwagen.
Die tatsächliche Laufzeit hängt von Größe, Isolierung, Solltemperatur und Umgebungstemperatur der Kühlbox ab. Eine pauschale Laufzeit für alle Modelle wäre daher unseriös.
Ja. Im Test wurden gleichzeitig 36 Watt über USB-C aufgenommen und 24 Watt an einen anderen Verbraucher abgegeben.
Die verfügbare Netto-Ladeleistung ergibt sich aus Eingang minus Ausgang und den zusätzlich entstehenden Verlusten. Läuft während des Ladens eine Kühlbox, verlängert sich deshalb die benötigte Ladezeit.
Die Powerstation lässt sich über ihre bidirektionalen USB-C-Ports laden. Für hohe Ladeleistung wird ein USB-C-PD-Netzteil mit bis zu 140 Watt und ein geeignetes 5-A-Kabel benötigt.
Ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten. Ein schwächeres USB-C-Netzteil funktioniert grundsätzlich ebenfalls, verlängert aber die Ladezeit.
Ja, dafür ist ein passendes Autoladekabel erforderlich. Dieses gehört nicht zum normalen Lieferumfang und muss separat gekauft werden.
Der vollständige gleichzeitige Betrieb aus Autoladung und Kühlbox wurde in meinem bisherigen Test noch nicht als eigene Messreihe dokumentiert.
Eine belastbare IP-Schutzklasse konnte für das Modell nicht bestätigt werden. Die USB-Anschlüsse und der Solareingang liegen offen. Nur der 12-Volt-Anschluss besitzt eine Abdeckung.
Die Powerstation sollte deshalb vor Regen, Spritzwasser, Sand und starkem Staub geschützt werden.
Mit 288 Wh liegt der Akku deutlich über den üblichen Kapazitätsgrenzen für mitgeführte Lithium-Akkus. Die Powerstation ist daher für normale Flugreisen praktisch ungeeignet.
Vor einer geplanten Mitnahme müssten die aktuellen Gefahrgutregeln und die Bedingungen der jeweiligen Fluggesellschaft geprüft werden. Sie sollte keinesfalls einfach ins Aufgabegepäck gelegt werden.
Ja, wenn die benötigten Geräte über USB-C, USB-A oder 12 Volt betrieben werden. Sie eignet sich beispielsweise für Kühlbox, Smartphone, Tablet, Kamera und moderne USB-C-Arbeitsleuchten.
Für klassische Werkzeug-Ladegeräte mit 230-Volt-Stecker ist sie dagegen nicht geeignet.
Die Anker SOLIX C300 DC hat sich in meinem 35-tägigen Test als zuverlässige Stromversorgung für den Firmenwagen erwiesen. Ihre wichtigste Aufgabe – der Betrieb meiner Alpicool-C9PT-Kompressorkühlbox – erledigte sie ohne Aussetzer und mit einer Laufzeit von ungefähr 27 Stunden.
Bei täglich acht bis neun Stunden Nutzung komme ich damit in der Praxis zwei bis drei Arbeitstage aus. Gleichzeitig bleibt die Starterbatterie des Fahrzeugs unangetastet. Gerade für Handwerker, Kurierfahrer, Außendienstler und Berufskraftfahrer ist das ein handfester Vorteil und keine Funktion, die nur im Datenblatt gut aussieht.
Die dabei verwendete Alpicool C9PT Kompressorkühlbox habe ich ebenfalls separat ausführlich getestet. Dort findest du unter anderem Informationen zur Kühlleistung, Lautstärke, Verarbeitung und zum Stromverbrauch im Alltag.
Auch beim Laden überzeugt die C300 DC. Mit einem einzelnen Anker-140-Watt-Netzteil konnte ich kurzzeitig ungefähr 134 Watt Eingangsleistung beobachten. Die beworbene Leistung ist damit unter meinen Testbedingungen plausibel. Zwei Netzteile und die maximal möglichen 280 Watt habe ich bewusst nicht getestet, weil diese extreme Ladegeschwindigkeit für meinen Arbeitsalltag keinen echten Mehrwert bietet.
Die Verarbeitung ist sauber, das Display gut ablesbar und die Bedienung unkompliziert. Die App funktioniert zuverlässig, bleibt aber eine Ergänzung. Akkustand, Leistung und Restzeit kannst du auch direkt am Gerät kontrollieren. Sinnvoll sind vor allem die Einstellungen für Timeouts, Energiesparmodus und das Verhalten der Ausgänge.
Weniger überzeugend sind das fehlende Netzteil, das separat erhältliche Autoladekabel und die offenen USB-Anschlüsse. Gerade bei einer mobilen Powerstation hätte ich mir Staubschutzkappen und eine nachvollziehbare IP-Zertifizierung gewünscht. Im Firmenwagen ist das verschmerzbar, auf Baustellen, beim Angeln oder auf einem staubigen Campingplatz solltest du das Gerät jedoch geschützt aufbewahren.
Die entscheidende Einschränkung bleibt der fehlende 230-Volt-Ausgang. Kaffeemaschinen, Wasserkocher, herkömmliche Werkzeugladegeräte und andere Geräte mit Netzstecker lassen sich nicht direkt anschließen. Das Kürzel „DC“ ist hier keine unbedeutende Modellbezeichnung, sondern bestimmt den gesamten Einsatzzweck.
Brauchst du hauptsächlich USB-C, USB-A und einen belastbaren 12-Volt-Ausgang, ist die C300 DC gerade deshalb eine überzeugende Lösung. Du schleppst keinen Wechselrichter mit, den du ohnehin nicht verwendest, und erhältst eine kompakte Energiequelle mit 288 Wh Kapazität.
Zum getesteten Preis von 169,99 Euro bei Amazon stimmt für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis. Besitzt du bereits ein leistungsfähiges USB-C-Netzteil, fällt meine Empfehlung noch deutlicher aus. Musst du Netzteil, langes Kabel und Autoladekabel zusätzlich kaufen, solltest du diese Kosten beim Vergleich berücksichtigen.
Meine Kaufentscheidung: Für Kühlbox, Laptop, Smartphone, Tablet und andere DC-Verbraucher würde ich die Anker SOLIX C300 DC wieder kaufen. Sobald regelmäßig auch nur ein wichtiges Gerät eine 230-Volt-Steckdose benötigt, würde ich stattdessen zur normalen Anker SOLIX C300, Jackery Explorer 240 v2 oder EcoFlow RIVER 3 greifen.
Die Anker SOLIX C300 DC überzeugt im Alltag vor allem dann, wenn ausschließlich USB-C- und 12-Volt-Geräte betrieben werden. Im 35-tägigen Praxistest versorgte sie meine Alpicool C9PT Kompressorkühlbox rund 27 Stunden zuverlässig und eignet sich damit hervorragend für Handwerker, Außendienst, Camping und den Einsatz im Firmenwagen. Die starke USB-C-Ladeleistung, der langlebige LiFePO4-Akku und die kompakte Bauform sprechen klar für die Powerstation. Wer jedoch regelmäßig eine 230-Volt-Steckdose benötigt, sollte zu einem anderen Modell greifen.
Alle Empfehlungen, passendes Zubehör und weiterführende Informationen zur Anker SOLIX C300 DC auf einen Blick.
Wenn dich mobile Stromversorgung interessiert, findest du hier weitere Praxistests aus den Bereichen Outdoor, Fahrzeug und Technik.
Alle drei Artikel basieren auf eigenen Langzeittests und enthalten ausschließlich Erfahrungen aus der Praxis.
Ich bin Michael Ende, unabhängiger Produkttester und Betreiber von TechTaste.de. Meine Erfahrungen stammen aus echter Praxis – beim Arbeiten, Campen, Schrauben, Reisen und im Alltag. Ich teste Produkte nicht im Labor unter Idealbedingungen, sondern dort, wo sie wirklich funktionieren müssen. Ich bin Mitglied im BDFJ – Bundesverband Digitalpublisher und Journalisten e.V. und verpflichte mich damit zu transparenten, ehrlichen und nachvollziehbaren Teststandards ohne Herstellerbeeinflussung. Die meisten Produkte werden von mir selbst gekauft, nicht gesponsert. Affiliate-Links ändern nichts am Ergebnis – gut bleibt gut, schlecht bleibt schlecht. Mit präzisen Messungen, technischer Expertise und vielen Jahren Handwerkserfahrung entstehen so Testberichte, die echten Mehrwert liefern – nicht Marketing. View all posts by Michael

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